Kajo-Nordsee: Folgt ein Klamottenladen?

Jan Funk

Die Nordsee-Filale in der Kaiser-Joseph-Straße wird am Samstag schließen. Danach wollen die Hausbesitzer das Gebäude renovieren und ausbauen. Vermutlich wird dann ein Bekleidungsgeschäft ins Haus kommen - auch das erste Obergeschoss soll zu Verkaufsräumen umfunktioniert werden.



"Am Samstag ist der letzte Verkaufstag", sagt Frau Kalt, Filialleiterin von Nordsee in der Kajo. "Das ist schade, im August hätten wir 50-jähriges Jubiläum gehabt." Der Grund der Schließung: beide Parteien konnten sich nicht auf die Konditionen eines neuen Mietvertrags einigen. Beide Parteien, das heißt die Nordsee-Filiale auf der einen und eine Erbgemeinschaft, als Besitzer des Gebäudes, auf der anderen Seite.


Laut Till Peter, dem Vertreter der Erbgemeinschaft, ist geplant, das Erdgeschoss und das erste Obergeschoss zusammen zu vermieten. Dazu soll das Gebäude renoviert und das vorhandene Hinterhaus abgerissen und neu aufgebaut werden. Doch was kommt dann rein?

Ein Textilgeschäft, sagt Frau Kalt. Ein Modegeschäft, meinen Mitarbeiter der Nordsee. "Das ist noch nicht entschieden", sagt Till Peter. Das Gerücht, es würde eine Filiale der Modekette Zara einziehen, hält sich allerdings hartnäckig. Von Zara selbst ist keine Aussage zu bekommen. Till Peter dazu: "Ein Zara wird es nicht sein." Die Erbgemeinschaft wolle jedenfalls keine Kette in die Räumlichkeiten einziehen lassen.

Auch auf dem Xpress-Gelände (die Großbaustelle an der Schnewlinstraße) wird im Übrigen keine Filiale von Zara entstehen. Dieses Gerücht war in den vergangenen Wochen immer wieder zu hören.