Juristen und VWLer streiten um Bibliothek

Alexander Schumacher

Die alte Feindschaft zwischen Juristen und VWLern lebt grade wieder auf - zumindest ein bisschen. Seit ihr Seminar in die neue UB umzieht, weichen die Juristen in die Bib ihrer Nachbarn aus. Das sorgt für Stunk. Ein Blatt Papier soll nun schlichten:



Verstimmung im KG II: Weil ihr Seminar gerade in die neue UB umzieht, besetzen die Juristen die Arbeitsplätze im gegenüberliegenden VWL-Seminar. Die Wiwis wiederum brauchen ihre Lehrbücher dringend, um auf die Klausuren im August zu lernen. Kein Wunder also, dass über dem Audimax alte Rivalitäten wieder aufleben.


Zeitweise war das VWLer-Seminar bereits komplett mit Juristen überfüllt. Die wissen sich nicht anders zu helfen - und mögen das etwas modernere, ruhigere und schönere Seminar ihrer Nachbarn generell lieber als ihr eigenes. 

Die beiden Fachschaften reagierten besonnen und handelten einen Schein-Kompromiss aus: Sie empfehlen den Juristen die Institutsbibliotheken und die Aushhilfs-UB in der Stadthalle. Nun werden dort aber bereits seit Anfang der Woche Bücher systematisch ausgeräumt und zur neuen UB gebracht. Und die Institutsbibliotheken? Sind bereits ab 8 Uhr morgens überfüllt. Dem langschlafenden Juristen bleibt ob dieser Lern-Obdachlosigkeit nur eines: zuhause bleiben.

Die gute Nachricht: Am kommenden Dienstag ist das Kuddelmuddel vorbei: Dann gibt es endlich wieder eine UB in der Innenstadt.

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