Jungrinder legen Fernverkehr zwischen Buchenbach und Ebnet lahm

fudder-Redaktion

Am Mittwoch gegen 16 Uhr legten drei Jungrinder zwischenzeitlich den Verkehr der B 31 zwischen Buchenbach und Ebnet lahm. Zwei von ihnen mussten am Ende getötet werden.

Die drei Rinder, 13 Monate alt, weiblich, waren einer Weide eines Rinderzuchtbetriebes in Buchenbach entflohen und hatten den Weg in Richtung Freiburg eingeschlagen.

Nur mit großem Personalaufwand der Polizei und der Freiwilligen Feuerwehr aus Buchenbach konnte die Gefahr gebannt werden, die von den Rindern für den Verkehr ausging.
Eines der Rinder machte unter anderem einen Abstecher in einen privaten Vorgarten in Zarten und auf den Golfplatz in Kirchzarten, bis seine Flucht kurz vor Ebnet beendet werden konnte.

Aufgrund der großen Gefährdung wurden ortsansässige Tierärzte damit beauftragt, die Tiere mit geeigneter Betäubung transportfähig zu machen, was jedoch nur bei einem Tier gelang.   Wegen der hohen Gefährdungslage für Anwohner und Verkehrsteilnehmer mussten dann durch ortsansässige Jäger zwei der drei Jungrinder waidgerecht und unter tierärztlicher Aufsicht getötet werden.   Der Einsatz der Polizei dauerte insgesamt vier Stunden. Die Verkehrsteilnehmer wurden während des Polizeieinsatzes jedoch ständig über den Verkehrswarnfunk informiert.