Jugend forscht Südbaden: Das sind die Sieger des Regionalwettbewerbs 2013

Bernhard Amelung

Die Juroren haben entschieden, die Sieger der Regionalausgabe Südbaden von deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb stehen fest. Von insgesamt 84 vorgestellten Jugend forscht- und Schüler experimentieren-Projekten konnten sich 12 für den Landeswettbewerb qualifizieren.



Die Sieger der einzelnen Kategorien im Überblick

Arbeitswelt (12 Projekte)
  • Den ersten Platz bei "Schüler experimentieren" hat Darius Schönlein (14) von der Johanniterschule in Heitersheim belegt. In seinem Projekt 'Gießkanne - Schnee von gestern' hat er ein alternatives Bewässerungssystem entwickelt.
 
  • Im Wettbewerb "Jugend forscht" wurde kein erster Preis vergeben.
Biologie (15 Projekte)
  • Im Wettbewerb "Schüler experimentieren" ausgezeichnet wurde Jan Ruchatz (12) vom Geschwister-Scholl-Gymnasium / phaenovum im Waldkirch. In seinem Projekt 'Anthocyane - Warum werden die Blätter rot?' hat er untersucht, wann und wodurch sich die roten Blattfarbstoffe bilden.
 
  • In der Wettbewerbsgruppe "Jugend forscht" hat Johannes Reinhart (17) vom Hans-Thoma-Gymnasium in Lörrach gewonnen. Sein Projekt? Eine Arbeit zur Selbstheilung von Pflanzen.

Chemie
(15 Projekte)
  • Im Junioren-Bereich haben Sabrina Schwierk (14) und Katja Kochanowski (14), Schülerinnen am Hans-Thoma-Gymnasium in Lörrach, die Juroren mit ihrem Projekt 'Deo - Gift oder nützliches Hilfsmittel' überzeugt. Sie haben Inhaltsstoffe und Wirkungen verschiedener Deos untersucht und überprüft, ob Deos den Bakterien im Schweiß schaden,  ob durch Deos Schweißdrüsen verstopfen und welche Deos besonders viele allergene Inhaltsstoffe aufweisen.
 
Geo- und Raumwissenschaften (4 Projekte)
  • Gewonnen hat das Projekt 'Wandernde Steine' von Ronja Spanke (13), Schülerin am phaenovum / Schülerforschungsnetzwerk in Lörrach. Darin hat sie das Phänomen der wandernden Steine aus dem Death Valley nachgestellt.
  • Im Wettbewerb "Jugend forscht" wurde kein erster Preis vergeben.
Mathematik / Informatik (7 Projekte)
  • Prämiert wurden in der Wettbewerbsklasse "Schüler experimentieren" Naomi Remmlinger (11) und Katharina Könczöl (11), Schülerinnen am St. Ursula Gymnasium in Freiburg. Sie haben sich mit der Geometrie des Mühlespiels befasst und darauf aufbauend eigene Spielbretter entwickelt.
 
  • Den Wettbewerb in der Kategorie "Jugend forscht" haben Matthias Betz (18), Tim Geiger (17) und Michael Burkart (18) vom Faust-Gymnasium in Staufen für sich entschieden. In ihrem 'Projekt Kobold' haben sie sich mit dem Eulerschen Rundweg befasst.
Physik (9 Projekte)
  • Tobias Spanke (15), Schüler am phaenovum / Schülerforschungsnetzwerk in Lörrach, hat den Wettbewerb in der Kategorie "Schüler experimentieren" für sich entschieden. Er hat sich mit dem Zauber einer 'Hui-Maschine' beschäftigt.
 
  • Den ersten Platz in der Wettbewerbsklasse "Jugend forscht" belegen Marcel Neidinger (16) und Leonard Bauersfeld (15) vom Hans-Thoma-Gymnasium in Lörrach. Sie haben sich mit dem Versuchsklassiker 'Kerzenlift' beschäftigt und sind der Frage nachgegangen, was für das Steigen des Wasserpegels verantwortlich ist.
Technik (22 Projekte)
  • Im Regionalwettbewerb "Schüler experimentieren" konnte das Projekt von Thorben Schönlein (11), Schüler an der Johanniterschule in Heitersheim, überzeugen. Er hat eine Beleuchtung für sein Waveboard entwickelt, zu deren Betrieb er die Bewegungsenergie nutzbar gemacht hat.

  • Bei "Jugend forscht" gingen Andreas Schmied (18) und Rebecca Roenn (19), Auszubildende bei der VEGA Grieshaber KG in Schiltach, siegreich nach Hause. Sie haben einen Toter-Winkel-Assistent für Motorfahrzeuge entwickelt.
 

Wie geht es für die Siegerinnen und Sieger des diesjährigen Wettbewerbs weiter?

Die Gewinner des Regionalwettbewerbs Jugend forscht Südbaden werden 19. bis 21. März 2013 in Fellbach zum Landeswettbewerb antreten. Für die experimentierenden Schüler geht der Wettbewerb 18. und 19. Mai 2013 in Balingen weiter. Alle Nachwuchsforscher, die in und weiterkommen, nehmen vom 30. Mai bis 2. Juni 2013 am Bundeswettbewerb in Leverkusen. Und dann?

In den vergangenen zwei Jahren hat die Lörracherin Carolin Lachner, Siegerin des Jugend forscht-Regional- und Landeswettbewerbs 2011 in der Kategorie Physik, vorgemacht, welchen Verlauf eine Jungforscher-Karriere nehmen kann. Anfang Februar 2013 hat sie in Taiwan den internationalen Jungforscherpreis Young Scientist Award gewonnen. Angetreten ist sie mit einer Arbeit zum Phänomen der Wasserbrücken.

Um dieses darzustellen, benötigt man lediglich zwei mit Wasser gefüllte Gläser und eine Hochspannungsquelle. Wird die Spannung angelegt, bildet das Wasser spontan eine Verbindung zwischen den beiden Gläsern. Diese ist stabil. Sie hält auch, wenn man die Gläser voneinander wegbewegt. Dass diese Wasserbrücke so stabil ist, hängt mit der Veränderung der Dichte und der molekularen Struktur des Wassers zusammen. Eine abschließende Erklärung dieses Phänomens gibt es derzeit noch nicht.

Welchen Verlauf die Wettbewerbskarriere der diesjährigen Regionalsieger nehmen wird, lässt sich nicht vorhersagen. Wir von fudder.de gratulieren allen Teilnehmern ganz herzlich und wünschen viel Erfolg für die zweite Runde.

Mehr dazu:


Disclosure

fudder ist Medienpartner des Regionalwettbewerbs Jugend forscht. Dieser wird in Südbaden zum zwölften Mal in Folge vom Waldkircher Unternehmen Sick AG durchgeführt. Im Rahmen dieser Kooperation gibt es wieder unser Forscher-Blog mit freundlicher Unterstützung der Sick AG, in dem wir euch mit den interessantesten Themen rund um das Thema Jugend forscht versorgen.