Italienisch-Abi: Und, wie war's?

Jan Funk

Die letzte schriftliche Abi-Prüfung ist vorbei. Jan hat im Droste-Hülshoff Gymnasium in Herdern nachgefragt, wie es gelaufen ist.





Miriam Link, 18

"Italienisch-Abi heute war ganz gut, ich hab's mir schlimmer vorgestellt. Für Italienisch habe ich fast nichts gelernt, gestern habe ich mir noch mal ein bisschen in der Grammatik angeschaut. Bei mir war die Zeit ein bisschen knapp, aber es ging schon. Nervös war ich gar nicht. Auch weil heute nur fünfzehn Leute geschrieben haben, war das eher so wie eine normale Klassenarbeit. Dass die Prüfung erst am Freitag war und man die Woche nicht weggehen konnte, war schon doof. Ich finde, das sollte man irgendwie anders regeln. Vor allem wenn man hört, was die anderen alles gemacht haben. Aber ich hoffe, dass jetzt alle nochmal kommen um zu feiern. Und am Mittwoch haben wir mit den anderen trotzdem ein bisschen gefeiert."




Saskia Prill, 19

"Der Text heute und die Fragen dazu waren nicht ganz leicht., insgesamt war das schon ein bisschen schwerer. Der Text war über die Integration von Ausländern in der Schule. Dann kamen noch ein paar Fragen zu unserer Lektüre und über Tourismus dran. Ich war vorher gar nicht nervös, ich habe ja schon drei Prüfungen vorher geschrieben und wusste wie es abläuft. Zeitlich war es auch zu schaffen. Für die Sprachen habe ich eher weniger gelernt, die Lektüre habe ich nochmal auf deutsch gelesen, dass ich alles genau weiß und noch ein bisschen Grammatik. Die Woche nicht weggehen zu können war nicht so schlimm."



Nina Lederle, 20

"Ich fand die Prüfung heute gut, weil ich mich haupsächlich auf Immigration vorbereitet habe und es kam auch fast nur Immigration dran. Über das Buch kam eine freie Aufgabe dran. Wir mussten das Treffen zwischen einem Vater und seinem Sohn beschreiben, nachdem der Vater zwanzig Jahre im Gefängnis war. Es war also genau das, was ich gehofft habe. Ich war ein bisschen nervös. Gelernt habe ich nicht viel und es war zeitlich auf jeden Fall zu schaffen. Unter der Woche waren fast alle Mittwoch und Donnerstag weg. Das war schade, dass man da nicht dabei sein konnte, aber heute geht's richtig los."



Leona Braun, 19

"Es war schon nicht leicht heute, aber es war in Ordnung, hätte schlimmer sein können. Der Text ging über ausländische Studenten an italienischen Universitäten mit Rassismus- und Integrationsproblemen. Dann gab es noch eine Frage über Tourismus und dann noch eine, die ich nicht gemacht habe und schon gar nicht mehr weiß. Die Zeit war sehr knapp, eine halbe Stunde mehr wäre schon gut gewesen. Ich habe viel gelernt, aber nicht auswenig, sondern  ich habe eher viel gelesen, Zeitung, Internet. Ich war nervös, weil es die letzte Prüfung war. Ich fand es auch nicht schlimm, die ganze Woche abends nicht weg gehen zu können. Heute abend werde ich wahrscheinlich eher etwas gemütliches machen und morgen abend dann feiern."



Francesca Rizzuti, 18

"Bei mir war es gut, weil das Buch nicht dran kam, also unser Sternchenthema. Das Thema war über Intergration von Ausländern in Italien in der Schule, was für Probleme es gibt und wie man sie besser integrieren kann. Ich fand das Thema gut. Die Klausur war zwar viel, aber es ging zeitlich ganz gut. Ich war schon ein bisschen nervös, aber italienisch ist bei mir eigentlich kein Problem. Ich habe vorher das Buch nochmal gelesen, aber sonst konnte man sich viel aus dem Text erschließen und musste gar nicht so viel wissen. Es hat mich genervt, die ganze Woche nicht weg zu gehen. Am Mittwoch waren wir zwar an der Schule und haben ein bisschen mitgefeiert, aber als alle schon fertig waren und wir die letzten, das war schon nervig. Aber heute wird dann umso mehr gefeiert, ich werde wahrscheinlich ins Palladium gehen."

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