Ist Freiburg besser als Göttingen?

Konstantin Görlich

Noch eine Wahl: Ein Spielehersteller lässt darüber abstimmen, welche Städte aufs neue Monopoly-Brett kommen. Das hat zu einem Kleinkrieg zwischen Freiburg und Göttingen geführt - auf Jodel.

Ein Hashtag spaltet die Freiburger Jodel-Community: #monopolywahl. Wer schnell genug ist und einen Jodel zu dem Thema erwischt, bevor er downgevotet wird, erfährt, dass es dabei um eine Onlineabstimmung geht, mit der der Spielehersteller Hasbro ermittelt, welche Städte es auf das Spielbrett der neuen Deutschland-Edition des Kapitalismus-Klassikers schaffen. 21 Plätze sind zu vergeben, Freiburg liegt seit dem Wochenende stabil auf Rang fünf - und ist meilenweit von den Abstiegsplätzen entfernt.


Was die Jodel-Community jedoch umtreibt, ist ein Zweikampf mit Göttingen. Noch am Sonntag lag die niedersächsische Universitätsstadt knapp hinter Freiburg, am Montag hat sie sich bis fast an die Spitze katapultiert. Angeblich mit Hilfe von Bots, die automatisch vielfach abgestimmt haben, wie ein Jodelnutzer aus Göttingen erfahren haben will.

Kann Freiburg die anderen Städte schlagen?

Zu solch einer Manipulation würden wir natürlich niemals aufrufen. Angeblich kann man aber auch als Mensch mehrfach abstimmen, indem man den Cookie der Website löscht – doch auch davon raten wir explizit ab, denn es geht nicht mehr darum, dass Freiburg es überhaupt aufs Spielbrett schafft, sondern nur um den Ehrgeiz, Göttingen zu schlagen. Und Aachen. Und München. Und das seit Tagen erstplatziert Saarbrücken vielleicht auch.

Übrigens: Die Abstimmung endet am 5. Oktober.
Letztplatzierter ist derzeit Stuttgart. Zwei Plätze hinter Würselen.