Ist das noch das Holbeinpferd oder kann das weg?

Maleen Thiele

Pünktlich zur ersten Frühlingswelle hat auch das Holbeinpferd sich wieder aufpoliert. Doch was will es uns damit sagen? Ist das der Beginn einer rebellischen Punkerzeit? Oder schützt es sich gar vor einer beginnenden Alieninvasion?

Das kleine Pferdchen an der Haltestelle Holbeinstraße spiegelt sich farbintensiv in den warmen Sonnenstrahlen der ersten Märztage. Ob die Künstler Bene, Beni und Pipo mit der pink-schwarzen Farbexplosion eine Hommage an den abstrakten Expressionismus setzen wollen, das Pferd in die Freiburger Punkerszene zu integrieren versuchen oder ob sie es - mitsamt Antennen - auf eine Alieninvasion vorbereiten, bleibt wohl unserer Interpretationsfreiheit überlassen. Klar ist jedoch: Das Holbeinpferd zieht mal wieder alle Blicke auf sich und sprüht dabei mit einem Hauch von Liebe Frühlingsgefühle aus.


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