IQ-Test: Das Ergebnis

Anne-Julie Maurer

Rund vier Wochen nach dem IQ-Test bei Mensa hat Anne-Julie nun endlich ihr Ergebnis erhalten. Wie es ausgefallen ist, ob sie nun zwei Semester lang gebührenfrei studieren kann und ob sich durch den Test etwas verändert hat, erzählt sie auf fudder.



Als der Brief endlich im Briefkasten lag, war ich schon etwas nervös. Denn egal ob man nun glaubt, dass IQ-Tests wirklich etwas aussagen oder nicht, schlecht abschneiden will man schließlich nicht.


Der Brief fällt recht mager aus, 75% der Aufgaben konnte ich richtig lösen, was einem IQ von 110 entspricht. Eine Aufnahme in den Mensa-Verein ist also ausgeschlossen. Ein bisschen enttäuscht bin ich schon; ich hätte ein wenig mehr erwartet. Andererseits war mir aber auch schon bei den Einparkversuchen in der ersten Fahrstunde klar, dass räumliche Vorstellungskraft nicht zu meinen Stärken gehört. Wie angenommen haben mir die Würfel und Figuren also einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Das Ergebnis hat im Endeffekt aber nicht wirklich etwas für mich verändert: Immerhin habe ich gerade meine Abschlussarbeit geschrieben und damit mein Bachelor-Studium so gut wie beendet, auch ohne Hochbegabung. Und wenn ich den Master-Studiengang in Freiburg machen sollte, werde ich eben brav meine Studiengebühren weiterhin bezahlen. Den Test wiederholen werde ich eher nicht.

Trotzdem: Mit etwas Übung wäre der Test sicher zu schaffen, selbst wenn keine ehrliche Hochbegabung vorliegt. Ein Teilnehmer verriet mir sogar nach dem Test, dass er die Würfelaufgaben vorher geübt hatte. Sich mit den Aufgaben bekannt zu machen hilft sicher dabei, die Aufgaben in der vorgesehenen Zeit zu schaffen und Blackouts zu vermeiden.

Wer also vorhat, im nächsten Jahr einen Intelligenztest zu machen, tut gut daran, sich darauf vorzubereiten.

 

Mehr dazu: