Ins Furioso kommt eine Bier-Kneipe

Felix Klingel

Neuigkeiten für das Nachtleben im Stühlinger: Matthias Rotzler, Betreiber der Beat Bar Butzemann, und Thomas de Ridder, Inhaber der Bierhandlung, wollen gemeinsam im alten Furioso eine Bier-Kneipe eröffnen.

Noch herrschen Schutt und Staub im alten Furioso im Stühlinger, nur die nikotingelbe Decke erinnert an 13 Jahre Barbetrieb. Matthias Rotzler und Thomas de Ridder sind gerade dabei die Räume komplett zu entkernen. Schon jetzt ist das Furioso kaum mehr zu erkennen.


Noch gibt's keinen Namen

Rotzler, Betreiber der Beat Bar Butzemann, und de Ridder, Inhaber der Bierhandlung, wollen im alten Furioso eine Bier-Kneipe eröffnen. Einen Namen gibt’s noch nicht und auch noch kein Eröffnungsdatum. Doch wenn alles glatt läuft, könnte es schon im November soweit sein.

"Wir haben kein durchdachtes Konzept – es soll eine ehrliche Kneipe werden, in der es hauptsächlich Bier gibt", sagt Rotzler. Dafür ist Thomas de Ridder zuständig, der die nötige Fachkenntnis mitbringt: "Es gibt natürlich einige Bier-Spezialitäten wie IPA oder Pale Ale, aber auch ganz normales Pils", sagt er. Das kommt von der Privatbrauerei Lasser aus Lörrach.

"Bloß nicht zu schick" Matthias Rotzler

Die Bestellung "Gib mir einfach ein Bier" ist also genauso erwünscht wie ein ausuferndes Gespräch über Bitterhopfen. "Bloß nicht zu schick", soll der Laden nach Rotzler werden. Rauchen soll erlaubt sein.

Das Thema Bier ist also wichtig, steht aber nicht im Vordergrund. "Eine Bar lebt von den Gästen und vom Personal – das muss sich entwickeln", sagt Rotzler, derseit 10 Jahren die Beat Bar im Stühlinger betreibt. Ein wichtiges Element sei daher der Tresen, der etwa 7 Meter lang sein soll. "Am Tresen startet die Kommunikation", erklärt de Ridder. Auch er hat in Berlin schon eine Bar betrieben.

Rotzler und de Ridder kennen sich schon einige Jahre und haben öfter darüber "gesponnen" etwas zusammen zu machen. Im Furioso, das Ende Juni schloss und dessen langjähriger Betreiber Frank Krieger erst kürzlich verstarb, bot sich nun die Möglichkeit. Zum Programm, etwa von Bier-Tasting bis Musik, können die beiden bisher noch nichts sagen. Die Pläne sind noch zu ungewiss. Hauptsache das Bier schmeckt.