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Neueröffnung: Salädchen in der Rempartstraße

"Deine individuelle Frische" - das ist der Slogan der Salatbar Salädchen, die am Montag in der Rempartstraße eröffnet hat. In der Filiale des Franchise-Unternehmens stehen nur drei Speisen auf dem Menü: Suppen, Salate und Ofenkartoffeln. Die Auswahl ist trotzdem riesengroß, denn alles kann nach Wahl des Kunden mit Extrazutaten aufgewertet werden.




"Wir wollen kein Imbiss sein."
Das steht in der Betriebsphilosophie von Salädchen, die man sich - man will sowas ja auch nicht vergessen - gleich mal großflächig an die Wand geklebt hat. Wie ein Imbiss fühlt sich die neu eröffnete Salatbar in der Rempartstraße auch nicht an: hell und einladend ist der Laden geworden. Mit weißen Sofas, in denen man kuschelig versinkt, hübschen Lampen und kleinen Tischen ist ein Hauch Wohnzimmergemütlichkeit zu spüren. Von dem angemackten Telefonladen, der hier bis vor einigen Monaten war, ist nichts mehr zu merken. Die großen Fenster bieten einen schönen Ausblick auf die Uni-Einflugschneise der Rempartstraße.

Die Theke des Saldächen befindet sich auf einer Empore im hinteren Bereich des Geschäfts. Diese ist nur über eine Treppe zu erreichen ist - für Menschen mit Rollstuhl oder Kinderwagen leider nicht geeignet. An der Theke erwarten am Eröffnungstag bestgelaunte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Kundschaft.

In der Theke warten die vielen Zutaten, mit denen die "individuelle Frische" hergestellt werden soll. Von Rucola, über diverse Gemüsesorten und Croutons ist fast alles dabei, was man in einen Salat reintun kann. Im Salatangebot - 3,50 für eine normale Portion Blattsalat, Nudelsalat oder Halb Salat/Halb Nudeln, 4,50 für eine große - sind drei "Basic"-Zutaten im Preis iklusive, jede weitere kostet 50 Cent. Als Extras gibt es zum Beispiel Wurst und Fisch (70 Cent), verschiedene Käse (90 Cent), auf verschiedene Arten zubereitetes Hähnchenfleisch (1,70 Euro) sowie Steak, BBQ-Steak oder Gambas (1,90 Euro).  Das Fleisch wird auf einem Kontaktgrill jeweils frisch zubereitet.




Zur Verfeinerung des individuell ausgewählten Salats gibt es sechs Sorten Dressing: Joghurt-Limette, Honig-Senf, Original Caesar, Paprika-Joghurt, Hot-Asia Sweet & Sour und Kirsch-Balsamico-Wasabi; jeden Monat ist außerdem ein Special-Dressing im Angebot, zu Zeit ist das Emmentaler-Chilli. Alle ausgewählten Zutaten werden hinter der Theke von den Mitarbeitern sorgfältig vermischt; serviert wird der Salat dann in bunten Plastikschalen. Das dazu passenden leuchtendgrüne Besteck wird - es sei dem Betreiber zu wünschen - hoffentlich nicht zu schnell in die Besteckschubladen von Studierenden-WGs wandern.

Neben Salat stehen auch Ofenkartoffeln auf der Speisekarte. Sie werden auf einem kleinen Salatbett mit Kräuter- oder Tomaten-Paprika-Quark und können - genau wie die Salate - nach Wunsch mit Extrazutaten verfeinert werden können. Außerdem sind drei Sorten Suppen im Angebot, diese Wechseln regelmäßig. Am Eröffnungstag waren es Ungarische Gulaschsuppe, Grüner-Spargel-Kartoffelsuppe und Möhren-Ingwer-Kokossuppe; die beiden letzteren sind dabei vegan und laktosefrei. Nach Angaben des Betriebs sind alle Speisen ohne Geschmacksverstärker, Farb- und Konservierungsstoffe oder Aromen.

Als Getränke stehen unter anderem Club Mate, Fritz Cola-Produkte und Viva Con Agua Wasser (jeweils 1,90 Euro) in einer kleinen Kühltheke; Kaffee und Heißgetränke gibt's auch. Als Nachtisch stehen zwei Sorten Quark zur Auswahl.

Der Eindruck den die frisch eröffnete Salatbar beim ersten Besuch hinterlässt, ist auf jeden Fall ein guter: der Salat schmeckt frisch, das Dressing ebenfalls, die Atmosphäre ist entspannt und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wirklich außergewöhnlich motiviert und freundlich. Und mindestens bis es die türkische Ofenkartoffelspezialität Kumpir endlich wieder in Freiburg zu kaufen gibt, sind die leckeren Ofenkartoffeln ein sehr guter Ersatz.

In wenigen Tagen soll die Vorbestellung der Salädchen-Speisen über die Salädchen-Website möglich sein; dann kann man seinen hyperpersonalisierten Salat schon fertig abholen.

 
Salädchen

Rempartstraße 5
79098 Freiburg
Website: Salädchen

Öffnungszeiten

täglich
10 bis 22 Uhr

 




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Kommentare
Anzahl der Kommentare: 25
Dienstag, 29.01.13 12:01
 

Oha, scheint ja komplett in weiblicher Hand zu sein. Aber Plastikgeschirr? Hmmmm.

Dienstag, 29.01.13 12:03
 

@necronomicon Waren auch Mitarbeiter da. Nur nicht, als ich das Foto gemacht habe.

Dienstag, 29.01.13 12:05
 

Soso, die Herren der Scöpfung mal wieder fotoscheu gewesen :-) Mussten sich sicher erst noch stylen :-D

WpM
Dienstag, 29.01.13 12:09
 

Das Wort "Salädchen" ist genauso schlimm wie z.B. "Prösterchen"! Mich schüttelt es!

Dienstag, 29.01.13 12:18
 

bissl salat und dann alles mögliche an fleisch optional oben drauf? yeah:)

Dienstag, 29.01.13 12:21
 

@ass+c: klar! oder bist du salatist?

Dienstag, 29.01.13 12:23
 

@WpM - vom Wortklang her ist es schon ähnlich, aber nicht von der Bedeutung: es enthält auch "Lädchen", ein kleiner Laden, und das ist es ja. In dem Sinn: ein nettes Wortspiel, eine Kombination, ein Laden für Salat, ein Salatladen, ein Salatlädchen, ein Salätchen, ein Salädchen.
Und das geht mit Prösterchen nicht. Das kann man höchstens als Steigerungsform auffassen: Prost - Pröster - am Pröstersten, und von Pröster dann die Verkleinerungsform, Prösterchen.

Und wenn diese Erklärung keinen Sinn hat, dann hat sie wenigstens Unsinn :-)

Dienstag, 29.01.13 12:27
 

@ sm: fruitist.

Dienstag, 29.01.13 12:35
 

WpM


Du hast ein wichtiges Wort vergessen: Stößchen!

Zum wegrennen.....

Selbst wenn es in Dortmund eine ganz besondere und eigene Tradition hat, das macht es nicht besser :-)


Necronomicon hat den Kommentar am 29.01.2013 um 12:37 bearbeitet
Dienstag, 29.01.13 12:39
 

@jass

instincto!

Dienstag, 29.01.13 12:52
 

@ caro: eher instinkt;)

Dienstag, 29.01.13 12:59
 

An Ex-Instincto's Guide to Instinctive Eating

fave diet fad, ever. inklusive predatory guru.

Dienstag, 29.01.13 13:23
 

Lurchi (28)
Food Designer :)

Dienstag, 29.01.13 13:38
 

"Individuelle Frische..." - das lässt bei mir jetzt ziemlich viel phantastischen Spielraum zu... Worauf bezieht sich der Grad der Frische; den Salat oder das "gut" abgehangene Fleisch?! Die Gambas werden ja sicher auch nicht im Opfinger See geangelt?! ;)

Andere Frage interessehalber: Werden die Suppen eigentlich frisch im Laden gekocht, oder werden sie dort nur aufgewärmt?! Das geht weder aus'm Text noch der Homepage hervor.

Dienstag, 29.01.13 14:19
 

@ caro: zuviel ums jetzt mal eben so zu snacken;)

Dienstag, 29.01.13 14:28
 

neo: küsschen ist auch gruselig, garniert mit einem leichten österreichichen einschlag.
da rollt es einem die fussnägel hoch..

Dienstag, 29.01.13 15:05
 

"Individuelle Frische" würde ich mal so interpretieren, dass nach Deiner Bestellung der Salat frisch zubereitet wird und nicht- wie bei einer bekannten Burgerbratereikette oder im Supermarktkühlregal- schon stundenlang in seiner Plastikbox vor sich hin matscht.

Dienstag, 29.01.13 15:11
 

Das Fleisch wird zumindest jeweils frisch auf einem Kontaktgrill gebraten - ich ergänze den Beitrag mal noch um diese Info. Und frage beim nächsten Besuch mal nach.

Dienstag, 29.01.13 15:16
 

@OS

individuell = jeder wie er es mag

:)

Dienstag, 29.01.13 16:17
 

Was geht ab mit Kumpir?

Dienstag, 29.01.13 16:23
 

Als gebürtiger Westfale kann ich an der Diminutivendung -chen nichts verwerfliches finden. Für meine Ohren klingt selbst nach Jahren des allemanisch Hörens Brötle, Stüble oder auch Bächle viel bekloppter.

@Necronomicon: Hömma du Eierkopp!* In echt heißt dat Stößken in Doatmund. Dat sachse halt wennse n lecka 0,1er mit viel Schaum drauf anne Theke trinken tus. Stößchen sagen nur Möchtegerns, Kölner und Sauerländer.

*(Standard Ansprache im Ruhrgebiet und in keinster Weise beleidigend oder abwertend gemeint.)

Dienstag, 29.01.13 16:44
 

@laz Unseres Wissens nach in Freiburg bisher nicht viel. Es gab mal am Hbf, da wo heute Wok'n'Go ist, einen Kumpir-Shop. Sonst aber Fehlanzeige. Leider. Oder weißt Du mehr?

(Aus 2007: Kumpir: Attacke auf Burger und Currywurst)


caro hat den Kommentar am 29.01.2013 um 16:46 bearbeitet
Dienstag, 29.01.13 17:05
 

Nicht schlecht der heute probierte Salat - wenns jetzt schon frühlingshafter wäre - dann hätte der Salat noch besser gemundet.

Idee finde ich gut, Auswahl war fein - allerdings vermisse ich ein Bier oder Glas Wein zum Mittagsfudder. Das wird hoffentlich noch kommen - dann kann ich mir vorstellen dort öfters einen kleinen Salatimbiss zu schnabulieren.
Tische für Räucher im Vorraum dürften bei lauer Temperatur ständig besetzt sein. SEHR freundliche und motivierte Mitarbeiter - sowas wünsche ich mir eigentlich in jedem Lokal!

Mittwoch, 30.01.13 10:24
 

Nein, leider nicht. Is n ziemlich blöder running gag geworden und welchen zu essen würde dem Ganzen mal etwas an Lächerlichkeit nehmen.

Ich kann mir auch gar nicht erklären, warum sich das nicht durchgesetzt hat. Das passt doch voll ins männliche Fleisch-Kartoffel-Standard-Konzept.

kus
Sonntag, 03.02.13 13:33
 


Salat war lecker, faire Preise, angenehmes Interieur

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