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Nach der Brandkatastrophe in Titisee-Neustadt wird über die Ursache gerätselt

Trauer, Entsetzen und Hilflosigkeit: Nach dem verheerenden Brand in einer Behindertenwerkstatt mit 14 Toten steht die Region unter Schock. Noch immer ist die Ursache der Katastrophe in Titisee-Neustadt unklar. Am späten Nachmittag wollen die Ermittler weitere Erkenntnisse bekannt geben.

Trauer, Entsetzen und Hilflosigkeit: Nach dem verheerenden Brand in einer Behindertenwerkstatt mit 14 Toten steht die Region unter Schock. Noch immer ist die Ursache der Katastrophe in Titisee-Neustadt unklar. Am späten Nachmittag wollen die Ermittler weitere Erkenntnisse bekannt geben.

Einen Tag nach dem Feuer mit 14 Toten und neun Schwerverletzten in einer Behindertenwerkstatt in Titisee-Neustadt steht fest, dass es sich bei den Opfern um 13 Behinderte und eine 50 Jahre alte Betreuerin handelt, so die Polizei am Dienstagvormittag. Bei den weiteren Opfern handelt es sich um zehn Frauen im Alter von 28 bis 68 Jahren, sowie drei Männer im Alter von 45 bis 68 Jahren. Am Samstag soll im Neustädter Münster ein Gedenkgottesdienst für die Opfer der Feuerkatastrophe stattfinden.



Neun Menschen wurden verletzt und befinden sich in Krankenhäusern. Unklar ist derweil noch, ob die Verletzten Brandverletzungen oder Rauchgasvergiftungen erlitten haben. In Lebensgefahr schweben sie jedoch nicht.

"Unsere Leute waren für einen solchen Einsatz, bei dem Menschen mit geistiger und körperlicher Behinderung gerettet werden müssen, geschult", sagt Gotthard Benitz, Feuerwehrkommandant von Titisee-Neustadt, am Dienstag gegenüber der Badischen Zeitung. Erst im vergangenen Jahr habe es eine Übung gegeben. Das Feuer sei im Hochparterre ausgebrochen, dort wurden auch die 14 Leichen entdeckt. Bislang gebe es keine Hinweise darauf, warum sie sich nicht ins Freie hatten retten können.

"Der Zugang zum Treppenhaus war frei", so Benitz. Für Mängel beim Brandschutz gebe es bislang keine Anhaltspunkte. Das Feuer habe sich rasend schnell ausgebreitet. Augenzeugen berichteten von dickem, schwarzen Qualm – da reichen nur wenige Atemzüge und man verliert das Bewusstsein. Bei zwei Feuerwehrmännern wurde nach dem Einsatz ein erhöhter Kohlenstoffdioxid-Wert im Blut festgestellt. Sie kamen vorsorglich ins Krankenhaus, konnten dieses aber Benitz zufolge am Dienstagmorgen wieder verlassen.



Unsere Kolleginnen und Kollegen der Badischen Zeitung berichten weiterhin aktuell:  Ab 17 Uhr findet in Titsee-Neustadt eine Pressekonferenz im Neustädter Feuwehrhaus zu dem Unglück statt:

   




  [Bild: dpa]




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