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The Bishops im Interview: "Wir sind individueller geworden"

Der Papst kommt im September nach Freiburg, die Bischöfe schon am kommenden Samstag. Anders als der Heilige Vater sind The Bishops jedoch eine britische Brüder-Rockband, die das Räng Teng Teng mit ihren wilden und unwiderstehlichen Songs zum Wackeln bringen werden. Sänger und Bassist Pete Bishop (ja, die heißen in echt so), hat Gina im Vorfeld einige Fragen beantwortet.

The Bishops

Eure Band hat sich gerade vom Trio zum Quartett gemausert. Neu in der Band ist Alex Bishop, der Jüngste der drei Bishop-Brüder. Macht das die Dinge einfacher - zum Beispiel im Hinblick auf bandinterne, demokratische Entscheidungen?


Pete Bishop:
Ich glaube wirklich, dass es die Dinge einfacher macht. Chemie und Balance innerhalb der Band sind nun besser. Ich hatte oft das Gefühl, dass Entscheidungen, die die Band betrafen, meistens an mir hängen blieben. Ich war so eine Art unfreiwiliger Bandleader. Alex ist gut darin, seine Meinung laut auszusprechen und hat damit die Band demokratischer gemacht - das ist für jeden von uns eine große Verbesserung.

Was hat sich sonst mit dem neuen Line-Up geändert?


In erster Linie hat sich unsere Musik verändert, alle anderen Veränderungen hängen damit aber zusammen. Wir sind wir eine unabhängige, eigentständige Band, und das ist die Grundlage unseres Schaffens. Unser Bild hat sich in dem Sinne verändert, dass wir ein neues Mitglied haben. Außerdem haben wir uns auch von unserem alten Anzug-Styling verabschiedet und treten nun mit einem persönlicheren Styling auf.

Dieses Jahr wird eure neue EP "Sojourn" veröffentlicht. Die ersten Songs lassen erahnen, dass ihr darauf eine neue Richtung einschlagt. Was können die Hörer erwarten und warum habt ihr euch von dem Garage-Beat-Sound verabschiedet?


"Sojourn" wurde mit Don Mack in den Quo Vadis Studios aufgenommen. Einem großartigen kleinen Studio, ganz versteckt in Nord-London. Es gibt sicherlich eine neue Richtung - so experimentieren wir mit neuen Rhythmen, Streichern und Synthies und einem größeren Sound, der mit der größeren Band einhergeht. Die Grundbausteine der Bishops, die Gesangsharmonien und gitarrenbasierten Riffs, sind aber immer noch vorhanden. Es war einfach ein natürlicher Prozess, die Grenzen auszutesten und auszuprobieren, was wir musikalisch erschaffen können.

Früher glichen eure Shows einer großen Hommage an die Sechziger Jahre: Schwarz-weiße Anzüge, Pilzkopf-Frisuren, Hüftschwünge und so weiter. Hat sich die musikalische Weiterentwicklung auch auf eure Shows ausgewirkt?


Wir haben alle neuen Songs mit in unsere jetzige Setlist genommen und Neumitglied Alex hat seine Fußspuren hinterlassen. Wir freuen uns darauf, uns weiterzuentwickeln und gehen lieber Risiken ein, als an alten Gewohnheiten festzuhalten. Die Band sieht anders aus, wir tragen keine Anzüge mehr, sind individueller geworden und sehen mehr 'wie wir selbst' aus. Außerdem scheint es, als hätte sich die ein oder andere Gesichtsbehaarung bei uns eingeschlichen. Haha!


The Bishops  

Ihr Bishops seid neben eurer normalen Website bei Facebook, Twitter und MySpace präsent. Wie wichtig ist das Social Network für euch als Band? Kümmert ihr euch selbst um eure diversen Profile?


Ja, wir kümmern uns selbst um alle Netzwerke, üblicherweise überprüft Mike unseren Twitter-Account und die Homepage. Alle zusammen haben wir ein Auge darauf, was bei Facebook und MySpace so passiert. All diese Seiten sind ein wichtiger Teil unserer Promotion-Arbeit und helfen uns dabei, aktuelle Tourdaten anzukündigen und den Leuten unsere Musik zu zeigen. Auch YouTube hilft uns dabei, neue Fans zu gewinnen.

Ihr tourt nun durch Deutschland, die Schweiz, Österreich und Frankreich. Was steht sonst 2011 noch an? Welche Musik hört ihr zur Zeit? Irgendwelche aktuellen Empfehlungen?


Wir freuen uns auf unsere kommende Tour durch England und Italien. Außerdem wollen wir fleißig weiter Songs schreiben, denn das dritte Album ist schon in Planung. Die EP, mit der wir gerade unterwegs sind, ist schon mal der erste Schritt in die Richtung des neuen Albums.  Zur Zeit hören wir eine Menge Indie-Alternative-Bands aus Amerika, wie zum Beispiel Grizzly Bear, Local Natives, Sufjan Stevens, Department of Eagles und Ariel Pink. Außerdem fahren wir auch auf Dave Brubeck und John Coltrane ab.

 
The Bishops - Nowhere To Run
Quelle: Youtube


Was: The Bishops
Wann: Samstag, 22. Januar 2011, 21 Uhr
Wo: The Great Räng Teng Teng
Eintritt: VVK 10, AK 13 €







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