Immer mehr Frauen knacken die einstige Männerdomäne des Discjockeys. "Der Tittenbonus fällt nicht mehr ins Gewicht", erzählt man uns. Wie verschafft man sich als Frau einen Platz an den Turntables? Ein Besuch in der DJane-Schule "rubinia djanes" in Basel.


Die Wände der DJane-Schule hat Leiterin und Gründerin Mithras L. Leuenberger mit Flyern und Zeitungsausschnitten tapeziert. "Positive Frauenbilder" steht über der einen Hälfte: Strahlende oder provokant blickende Gesichter dominieren. Der weit größere Teil der Wanddeko aber ist mit "Sexismus / Rassismus" überschrieben. Hier sind die Damen leicht und gar nicht bekleidet, häufig schwarz.




Wenn Carla so gerne auflegt, verstehe ich nicht warum sie es nicht mal lernt!
@hose
aaahahhaaaaaaaaaaaaaaaaaaa!!!!!! stimmt!!!!!!!!!!!
Am letzten Wochenende gabe es im Jos:
Sista Rebel aus Berlin und Sista Bamboux aus Freiburg zu bestauen. Wer war da?
Es war großartig.
„Ich versteh das nicht – es geht doch um die Musik! Nicht um mich."
der teil ist am interessantesten, also daß die djs eher als dekoobjekte wahrgenommen werden und man sie gönnerhaft mal die competition gewinnen läßt (ließ). irgendwer hat kürzlich auch auf spon zu protokoll gegeben wenn man als frau ernstgenommen werden wolle dürfe man besser nicht zu gut aussehen, julia bonk, die linke-abgeordnete, ist da wohl auch ein bißchen drauf reingefallen (anderer artikel da).
sehr interessantes problem, da gutaussehende personen ja unabhängig vom geschlecht positiver wahrgenommen werden, aber wie man sieht geht das bei frauen schnell nach hinten los. das muß erstaunlich frustrierend sein.
einige feministen argumentieren ja die burka sei positiv zu sehen weil sie die frauen von der reduktion aufs aussehen befreie
ich umgebe mich jedenfalls nur noch mit extrem gutaussehenden frauen die armen können ja nichts dafür.
wo ist die bumblebee???
eine der besten djanes in der umgebung!!
Oh jeh, wenn ich das höre, Frauennetzwerk und so, entweder man hat Talent zum DJ oder zur DJane oder eben nicht, wer braucht da bitte ein Frauennetzwerk oder gar ne DJ Schule, und dann noch eine Schule nur für Frauen - wie peinlich. Ich hab kein Bock auf DJanes ala Alice Schwarzer.... :-) oder so supercoole, grinsebacken Gören die geradezu um Beachtung winseln, bleibt mir fern! Mir ist es schnuppe ob männlein oder weiblein an den Decks stehen, hauptsache Talent und das Zeug zum groove. Und klar gilt der Tittenfactor, anders kann ich mir die eine oder andere bereits gesehene DJane nicht erklären... macht doch was ihr wollt...
Und was ist mit vergessenen großen Freiburger Namen wie Stella Stellaire!!!!!!!!!!! Immern nur diese super electromädels! Postwenden wieder nach Solingen! Bitte, bitte bitte!!! Your are not a star, alex!!!! Auch wenn du es gern wärst!!
bumblebee ist die beste
die durchgeknallteste dürfte wohl Miss Flora sein ;)
@dada78: Ich verstehe deine Abneigung gegen Kampfemanzen - ich war selbst sehr skeptisch, ob es eine DJ-Schule für Frauen wirklich braucht. Aber das technische Handwerk in Kursen zu erlernen hat sicher noch keinem DJ/keiner DJane geschadet - und sei sie/er noch so talentiert. Ich denke es kommt auf die Mischung an: Man muss ein gutes Ohr und Rhythmusgefühl haben, aber eben auch die Technik perfekt beherrschen. Und in vielen Familien ist es leider noch immer so, dass die Mädels von der Technik ferngehalten werden, dass Technik immer noch als Männersache angesehen wird. Nun könnten diese Mädels die Grundlagen ja auch in einer gemischten Schule lernen - stimmt. Aber ich glaube, dass es in Frauengruppen leichter ist, weil nicht ständig jemand vorbei kommt, der schnell die Regler richtig einstellen will. Das ist sicher durchaus nett gemeint von den männlichen Mitlernenden - aber es macht das Lernen schwerer. Gerade wenn man selbst noch ein wenig schüchtern und unsicher ist, ob man das mit der Technik alles so hinkriegt (weil eben zuhause immer der Papa und der Bruder den Videorekorder programmiert haben), taut man in einer reinen Frauengruppe und mit einer weiblichen Lehrerin bestimmt schneller auf. Man kann sich auf das Auflegen konzentrieren - abseits vom Geschlechterkampf.