In unserem Wochenendkurzfilm spricht Robert Kennedy zum Tod von Martin Luther King

Simon Voss

Am 4. April 1968 – vor fast genau 50 Jahren – starb Martin Luther King durch ein Attentat. Robert Kennedy erfuhr auf dem Weg zu einer Wahlkampfveranstaltung von der Tragödie und hielt spontan diese beeindruckende Rede.

Eigentlich sollte es ein gewöhnlicher Wahlkampfauftritt werden. Mehr als 2.000 euphorische Anhänger, darunter viele Afroamerikaner, empfingen den Kandidaten in Indianapolis mit "Kennedy"-Schildern.


Viele von ihnen wussten noch nicht, dass nur Stunden zuvor mit Martin Luther King eine der wichtigsten Figuren der Bürgerrechtsbewegung ermordet worden war.

So wurde aus Kennedys Wahlkampfansprache eine Art spontaner Grabrede. Mit eindringlichen und sehr persönlichen Worten warnt er seine Landsleute davor, sich von der Gewalt spalten zu lassen und ruft sie stattdessen zu Mitgefühl und Nächstenliebe auf. Seine Worte wirken auch heute noch erschreckend aktuell.

Robert Kennedys Rede am 4. April 1968 in Indianapolis: