Neueröffnung

In der Kajo gibt es jetzt Döner auf die Hand von Amara

Gina Kutkat

Gut schmeckende Döner, die komplett selbstgemacht sind und kreativ für Veganer und Vegetarier abgewandelt werden: Das Konzept von Amara funktioniert. Seit Freitag gibt es eine neue Filiale an der Mehlwaage vor dem Martinstor.

"Wir haben alles komplett neu gemacht", sagt Amara-Inhaber Eylem Gül. Er steht in seiner neuen Filiale in den Räumlichkeiten an der Ecke Mehlwaage/Kaiser-Joseph-Straße, in denen bis Ende 2017 der Schnellimbiss "Yam Yam" beheimatet war. "Lüftung, Elektronik und die Küche." Weil es mit der Technik Komplikationen gab, musste die geplante Eröffnung vom 1. auf den 16. März verschoben werden.


Bunte Holzmöbel und eine kunterbunte Wandgestaltung: Was in der Eschholzstraße funktionierte, wird auch in der neuen Innenstadt-Filiale weiterverfolgt. "Wir haben wieder mit Innenarchitekt Dieter Zimmermann zusammengearbeitet", sagt Gül. Dass dieser keine Angst vor Farbkombinationen hat, zeigt sich in der rosafarbenen und hellblauen Decke sowie den Barhockern, die Blau, Rot und Grün angestrichen sind. Eine Fototapete, auf denen ein knalliger Gartenzaun abgebildet ist, ziert die neue Theke. Gemusterte Fliesen aus einer alten Freiburger Villa sind im Eingangsbereich verlegt. "Wir haben fast nur mit recycelten Materialien gearbeitet", so Gül.

Vergrößertes veganes und vegetarisches Angebot

Im neuen Amara soll es das gleiche Speise- und Getränkeangebot wie in der Stammfiliale geben: Der Schwerpunkt liegt auf Döner, Falafel und Pizza, auch Pide und Lahmacun stehen wieder auf der Karte. "Alles selbstgemacht, angefangen bei den Dönerspießen. Wir verwenden keine Fertigprodukte", sagt Gül. Preislich liegen die Gerichte zwischen 4,50 Euro (veganer Lahmacun) und 9 Euro (vegetarischer Amara-Teller mit Falafel, Bulgur, Grillgemüse und Salat). Gül und sein Team möchten außerdem das vegane und vegetarische Angebot vergrößern, das von den Kundinnen und Kunden in der Eschholzstraße so geschätzt wird. Die Karte sei nicht in Stein gemeißelt, so Gül. "Wir werden schauen, was hier in der Innenstadt besonders nachgefragt wird und darauf eingehen."

Viele Gerichte im neuen Amara-Laden werden zum Mitnehmen verkauft – durch ein Fenster zur Kaiser-Joseph-Straße. Wer möchte, kann sich im hinteren Bereich aber auch hinsetzen. Für den süßen Magen stehen eine Kaffeemaschine und Baklava bereit. Geplant ist außerdem, die Verpackung für Döner & Co. umweltfreundlicher zu gestalten. Die herkömmliche Alufolie soll durch recyclebare Pappe ersetzt werden, die allerdings erst Ende März geliefert wird.

Rund zehn Leute hat Inhaber Eylem Gül für sein neues Team eingestellt, die an sieben Tage die Woche im Ladengeschäft arbeiten. Die Öffnungszeiten wird Gül in den kommenden Wochen noch anpassen, ab 11 Uhr morgens wird das Amara aber auf jeden Fall geöffnet haben.

Kontakt

Amara
An der Mehlwaage 2

79098 Freiburg

Facebook: Amara

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