Freiburg

In der Innenstadt wird weiterhin versucht, gefälschte Regiokarten zu verkaufen

BZ-Redaktion

Im Februar warnte die Polizei vor Betrügern, die versuchten, gefälschte Regiokarten in Umlauf zu bringen. Jetzt wurde ein Tatverdächtiger gefasst, doch der illegale Handel geht nach Polizeiangaben weiter.

Nach wie vor seien im Raum Freiburg gefälschte Regiokarten des Regio-Verkehrsbunds Freiburg im Umlauf, teilte Polizeisprecher Walter Roth in einer Pressemeldung mit.

Ein tatverdächtiger Händler wurde verhaftet

Erst im vergangenen Februar warnte die Polizei vor Fälschungen. Nach einem Zeugenaufruf wurde in der Folge ein tatverdächtiger 36-Jähriger festgenommen. Doch trotz dieses Erfolges würde nach wie vor versucht, Kunden und Angestellten, beispielsweise in Gastrobetrieben in der Innenstadt, Karten zu einem vergünstigten Preis zu vermitteln, so Roth.

Auffällig ist dabei häufig der deutlich unter Wert liegende Preis der Monatskarte. Eine echte, übertragbare Regiokarte kostet derzeit noch 57,50 Euro. Die Fake-Karten werden für 30 bis 40 Euro angeboten. Es handle sich außerdem nicht um die markanten gelb-blauen Scheine, sondern um die hellblauen, die auch aus den Automaten kommen.
"Es geht weiter."Polizeisprecher Walter Roth
Seit der Warnung der Polizei im Februar seien die Fälle etwas rückläufig, so Roth. "Aber es geht weiter." Es gebe weitere Personen, teilweis auch polizeibekannt, die aktiv gefälschte Regiokarten verkaufen würden. Doch bisher habe man es diesen Personen noch nicht nachweisen können.

Deshalb warnt die Polizei gemeinsam mit der Freiburger Verkehrs AG erneut eindringlich vor dem Kauf gefälschter Regiokarten. Sie weisen auch darauf hin, dass man sich mit dem Erwerb und der Verwendung einer Fake-Regiokarte wegen Hehlerei, Urkundenfälschung und versuchten Betrugs strafbar macht. Die Karten sollen nur an offiziellen Verkaufsstellen erworben werden.



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