Hindernisse

In der Freiburger Innenstadt wimmelt es vor Kleinbaustellen

Simone Lutz

In der Freiburger Innenstadt mehren sich derzeit die Kleinbaustellen. Ein Grund dafür: Energiedienstleister Badenova saniert und erweitert das Stromnetz.

Baustellen, Baustellen, Baustellen: Wer in der Innenstadt unterwegs ist, muss sich im Hindernislauf üben. Die auffällig vielen Kleinbaustellen wurden alle bis auf eine von BN-Netze, einer Tochtergesellschaft des Energiedienstleisters Badenova, eingerichtet.


An der Kaiser-Joseph-Straße zum Beispiel geht’s an einer Strombaustelle vorbei. "Wir sanieren hier ein Teilstück, das 57 Jahre alt und rund 60 Meter lang ist", so Yvonne Schweickhardt, Pressesprecherin des Unternehmens.

Bereits vor eineinhalb Jahren gab es eine Großbaustelle in der Kajo

Die rund 80 000 Euro teure Baustelle ist der letzte größere Bauabschnitt dort. BN-Netze saniert und erweitert jedoch noch an anderen Stellen. Schweickhardt: "Unter anderem ersetzen wir an neuralgischen Punkten störanfällige Verbindungsmuffen."

Vor eineinhalb Jahren war die Kajo bereits Großbaustelle – hätte man die Sanierungen nicht gleich mitmachen können? Nein, sagt Badenova. Da habe es sich um ein gänzlich anderes Baufeld gehandelt; beide Maßnahmen wären parallel nicht möglich gewesen, sonst wären auch etliche Geschäfte abgeschnitten worden und deren Kunden hätten sie nicht erreichen können.

Nicht zu Badenova gehört die Baustelle an der Löwenstraße. Dort sind städtische Mitarbeiter unterwegs – zu ganz normaler Pflastersanierung.