Im Rahmen von "Eurotopia" zeigt das Stadttheater am Wochenende das szenische Planspiel "Soldaten"

Hannah Fedricks Zelaya

Wir sind eine offene Gesellschaft und müssen uns – weil der Extremismus wächst - verteidigen. Sagen viele. Doch wer sind diese Leute, die geschworen haben, das Recht und die Freiheit "tapfer zu verteidigen"? "Soldaten" beschäftigt sich mit dieser und weiteren Fragen.

Am Samstag, 11. und Sonntag, 12. Februar öffnet die Kammerbühne wieder ihr "Europäisches Hinterzimmer" und beschäftigt sich mit einer weiteren Facette unserer Gesellschaft. Dieses Mal geht es um die Rolle der Armee in Deutschland zwischen Klischees, Kasernenlangeweile und Abenteuerurlaub. Das Planspiel greift Fragen auf wie: Wer dient eigentlich der Bundeswehr? Und wem oder was? Aus welchen Motiven? Und welche Werte sollen eigentlich gegen wen oder was verteidigt werden?


Theatermacher Tobias Gralke hat in einer einjährigen Recherche vorab mit Bundeswehrangehörigen aller Dienstgrade und Altersstufen gesprochen. Aus seinen Aufzeichnungen hat er ein szenisches Planspiel entwickelt. Es soll Einblick geben in die Gedanken und Erfahrungen von Soldaten und Soldatinnen und sie in spielerischen Situationen zu Entscheidungen zwingen, die ins Herz unseres demokratischen Selbstverständnisses zielen.
Was: Soldaten, ein szenisches Planspiel

Wann: Samstag, 11. Februar und Sonntag, 12. Februar, 20.30 Uhr

Wo: Kammerbühne, Theater Freiburg, Bertoldstraße 46

Kosten: 8 Euro, ermäßigt 6 Euro