Drei Fragen an Sarah Moll

Im November findet in Freiburg das Filmfestival "Coole Suppe" statt

Sarah Schäfer

Sarah Moll ist Filmemacherin beim "Kommunikation und Medien"-Verein in Freiburg und Mitorganisatorin des "Coole Suppe"-Jugendfilmfestivals im November.

Frau Moll, was kann man sich unter dem "Coole Suppe"-Festival vorstellen?

Moll: Wir planen ein vielseitiges Programm zum Mitmachen und Diskutieren. Außerdem können sich die Jugendlichen und jungen Erwachsenen als Filmemacher ausprobieren. Es gibt die Kurzfilme zu sehen, die die Teilnehmer zum Thema "Umweltschutz beginnt auf dem Teller" selbst gedreht haben. Außerdem wird eine Festivalsuppe gekocht, und es findet eine sogenannte Schnippeldisko statt. Der Gewinnerfilm wird von der Publikumsjury gekürt. Ob Kochshow, Interview oder Trickfilm – jedes Genre ist willkommen. Wichtig ist die Auseinandersetzung mit der Frage: "Was können wir mit Essen tun, um uns umweltfreundlich zu verhalten?"

Wie kam es zum Thema "Nachhaltige Esskultur"?

Moll: Klima- und Umweltschutz beschäftigen die Jugendlichen, mit dem Thema Essen können auch Kinder viel anfangen. Gleichzeitig hat es globale Zusammenhänge. Was wir essen, hat eine Wirkung in der Welt. Kinder und Jugendliche entscheiden mit, was auf den Tisch kommt und können Einfluss nehmen. Sei es, dass sie sich regional und saisonal ernähren, weniger Fleisch essen oder die Gurke ohne Plastikverpackung auswählen.

Welche Motivation steckt hinter dem Filmfestival?

Moll: Das Medium Film bietet viele Möglichkeiten, Gedanken auszudrücken. Wir wollen eine Plattform für die Reflexionen der Kinder und Jugendlichen schaffen. Neben der filmischen Qualität steht natürlich das Thema und dessen Umsetzung im Vordergrund, das dazu verleiten soll, kreativ zu werden. Uns interessiert, was die Kinder und Jugendlichen bewegt und wie sie sich filmisch ausdrücken.