Im Kurzfilm zum Wochenende geht es um einen Jungen, der sich selbst wieder wertzuschätzen lernt

Maryline Boudot

Der berührende Kurzfilm "The Present" wurde von Studenten der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg produziert und hat schon zahlreiche Preise gewonnen.

Im Wochenendkurzfilm spielt ein etwa zwölfjähriger Junge die Hauptrolle. Er sitzt im abgedunkelten Wohnzimmer auf der Couch und spielt Videospiele am Fernsehen. Als seine Mutter nach Hause kommt und ein Paket vor ihn auf den Tisch stellt, beschwert er sich, da sie ihm die Sicht auf das Spiel verdeckt.


Sie bittet ihn nach draußen zu gehen, da schönes Wetter ist und öffnet die Rollläden. Der Junge scheint sie nicht zu bemerken und interessiert sich auch nicht für das Paket, bis die Mutter ihn auf sein Geschenk hinweist.

Ein Welpe ringt um Aufmerksamkeit

Neugierig öffnet er es und freut sich riesig, als ihm ein kleiner Welpe entgegenspringt. Doch als ihm auffällt, dass dem Hund ein Bein fehlt, wirft er ihn angewidert auf den Boden und widmet sich wieder seinem Videospiel. Das Tier sucht seine Aufmerksamkeit, doch wird weiter weggestoßen.

Der Welpe findet einen kleinen Ball und versucht, den Jungen zu animieren, mit ihm zu spielen. Der Teenager ist genervt von dem verspielten Hund und tritt den Ball weg. Trotz seiner drei Beine und vieler Stolpereien gibt der Welpe nicht auf und holt den Ball. Somit gewinnt er langsam die Aufmerksamkeit des Jungen.

Job von Disney?

Das Ende des Kurzfilm zeigt eine herzzerreißende Wende und lässt die Zuschauer die anfängliche Abgeneigtheit des Jungen gegenüber des dreibeinigen Hundes besser verstehen. "The Present" zeigt eine Verbundenheit zwischen einem Menschen und einem Tier, durch die wieder Wertschätzung, Erkenntnis und Hoffnung gewonnen werden.

Im Titel des Kurzfilmes wird behauptet, dass die Studenten, die diesen produziert haben, einen Job von Disney angeboten bekommen haben. Ob dies wirklich stimmt, sei in Frage gestellt.

Disney offered a job to the student that created this animation