Im Friedrichsbau läuft bald ein Film über den kolumbianischen Drogenhandel

Julia Stulberg

Im Film Birds of Passage geht es um eine Familie des kolumbianische Wayuu Stammes. Ohne es zu wissen haben sie das Fundament des Drogenhandels dort erbaut. Das Drama läuft demnächst im Freiburger Friedrichsbau.

In dem Drama "Birds of Passage – das grüne Gold der Wayuu" verschmelzen die Mythen des indigenen Wayuu Stammes und der Alltag des Drogenhandels zu einer epischen Geschichte. Diese spielt im Jahre 1968 in den Steppenregionen Kolumbiens. Der Film entstand unter der Leitung der beiden kolumbianischen Regisseure Cira Guerra und Cristina Gallego.


Der Film wurde bereits für den Oscar in der Kategorie "Bester fremdsprachiger Film" eingereicht. Am 4. April wird er bundesweit gezeigt. In Freiburg ist der Film im Friedrichsbau zu sehen.

Inhalt des Films

Der junge Rapayet stammt aus einer Familie des Wayuu Stammes ,welche in einer abgelegenen Steppenregion in Kolumbien beheimatet ist. Er verkauft ein wenig Marihuana an die Amerikaner des Friedenskorps und bringt damit den Stein ins Rollen. Die Nachfrage nach seiner Ware wird immer größer und Rapayet wird schnell zum reichsten Mann der Steppenregion. Doch diese neue Einnahmequelle bringt viele Probleme mit sich, denn es entwickelt sich ein brutaler Krieg um Geld und Macht. Nicht nur das Leben seiner Familienmitglieder, sondern auch die Kultur und Traditionen der Wayuu sind in Gefahr.


  • Was: Drama "Pájaros del Verano/Birds of Passage – Das grüne Gold der Wayuu"
  • Wann: Ab Donnerstag, 4. April, 20.30 Uhr
  • Wo: Friedrichsbau Kino