Im April eröffnen die QU-Macher das Restaurant "Skajo" über den Dächern Freiburgs

Carolin Buchheim

Noch arbeiten Handwerker im 5. Stock des Neubaus in der KaJo 192. Im April wollen Filipos Klein und Thomas Rauhut hier ihr Restaurant mit Dachterrasse und einmaligen Ausblick eröffnen. Was im "Skajo" auf der Speisekarte stehen soll:



Zum Greifen nah wirkt das Münster hinter den Lamellenfenstern im 5. Stock des Sparkassenneubaus in der Kaiser-Joseph-Straße 192. "An diesem Ausblick kann man sich nicht satt sehen", sagt Filipos Klein. Die Vorfreude auf sein neues Restaurant mit dem prachtvollen Ausblick ist dem 37-Jährigen, der seit 2009 das Restaurant „Fil“ in der Postpassage betreibt und im November mit Geschäftspartner Thomas Rauhut die Bar „QU“ im Kellergeschoss des Quartiers Unterlinden eröffnet hat, anzumerken.

Der Ausblick, das ist dem Gastronomen klar, ist für sein neues Restaurant von zentraler Bedeutung. "Wir haben ein besonderes Beleuchtungssystem entwerfen lassen, damit die Lampen unsere Gäste nicht blenden und möglicherweise den Ausblick beeinträchtigen."

Direkt von der KaJo - der Eingang liegt zwischen dem Schuhgeschäft "Werdich" und der neuen "H&M"-Filiale - sollen die Gäste den Weg über einen Aufzug hier in das Restaurant und auf die Dachterrasse finden. An diesem Nachmittag herrscht in den brandneuen Räumlichkeiten noch geordnetes Baustellenchaos. Im zukünftigen Gastraum lagert zwischen Arbeitsbühnen und Leitern eine Palette Zement, in der Küche, in der bereits eine gewaltige Abzugshaube installiert wurde, verlegen Handwerker an diesem Nachmittag Fliesen.

Hier soll ab April eine Crew kochen, die reichlich Erfahrung in der gehobenen Freiburger Gastronomie mitbringt. Namen von Personal und Herkunftsrestaurants will Klein aber nicht nennen: "Einige haben noch ungekündigte Stellen in renommierten Restaurants", sagt er. "Aber alle sind auf uns zugekommen."

Was die frisch angeheuerte Küchencrew kochen wird, verrät Klein hingegen gerne: "Auf unserer Karte soll der Fokus auf Fisch liegen." Am Mittag soll das „Skajo“ einen erschwinglichen Mittagstisch bieten, am Abend eine überschaubare und saisonal wechselnde Karte mit Anspruch. Das Ziel: "Hochwertige Küche, die sich aber auch ein Student auf einem Date leisten kann." Bei den Zutaten hofft Klein auf Kooperationen mit lokalen Erzeugern.



"Hier wird einmal die quadratische Bar stehen", sagt Filipos Klein und zeigt auf die Westwand des Raums. "In deren Mitte kommt eine Pyramide für die Flaschen." An die Nordwand, vor zwei rechteckige Fenster, will er ein Podest bauen lassen, auf dem loungige Sitzbereiche für Gruppen ihren Platz bekommen sollen. An die Ostwand mit den Lamellenfenstern zur KaJo hin kommen Vierertische, in die Mitte des Raums höhere Tische mit Hockern. "Im 'Fil' sind das die beliebtesten Plätze."

Eine Etage höher, auf der Dachterrasse, die man über zwei Treppen oder mit einem separaten Aufzug aus dem Gastraum erreicht, wird heute noch das Flachdach abgedichtet. Für die Dachterrasse sind verschiedene Sitzmöbel und eine runde Bar geplant, ein Speisenaufzug direkt von der Küche aufs Dach ist bereits eingebaut. Auch hier ist man bemüht, den prachtvollen Rundumblick auf Münster, Schlossberg, Uni und Kaiserstuhl so wenig wie möglich zu beeinträchtigen: "Deshalb werden hier Glasgeländer montiert." 



Skajo

Kaiser-Joseph-Straße 192
79098 Freiburg  

Eröffnung

April 2014

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