Heute startet Spotify: Die Immer-Und-Überall-Musik-Flatrate

Fabian

Nachdem Grooveshark vor wenigen Wochen in Deutschland den Dienst einstellen musste, wird nun mit Spotify eine Alternative für alle Fans der Gratis-Musik auch hierzulande gelauncht.



Das Grundangebot von Spotify ist simple: Nachdem man die Freeware installiert hat (ein browserbasierter Player existiert nicht) bekommt jeder Nutzer zehn Stunden Gratis-Musik pro Monat, wobei jeder Song nur fünf Mal angehört werden kann. Die Musik ist frei wählbar aus 16 Millionen Songs, wird live gestreamt und durch Werbeeinblendungen finanziert.


Für 4,99 Euro im Monat wird man die Werbeeinblendungen los und kann unbegrenzt Musik hören. Für 9,99 Euro monatlich darf man diese auch speichern und ohne Internetverbindung genießen. So kann man den Dienst auf allen Geräten, vom Heim-PC bis zum Smartphone, parallel nutzen, wofür die entsprechenden Apps gleich mit angeboten werden. Damit schafft Spotify die Immer-Und-Überall-Musik-Flatrate, welche CDs, aber auch Downloads, langfristig ablösen könnte. Der Launch in Deutschland verzögerte sich wegen Rechtsstreitigkeiten mit der Gema, doch letztendlich konnten der schwedischer Anbieter und die Verwertungsgesellschaft sich einigen. Damit dehnt Spotify sein Angebot in Europa auf zwölf Länder aus. Wer sich im Ausland aufhält, kann Spotify zwei Wochen lang kostenlos mit seinem Heimataccount nutzen. Nach dieser Zeit muss man sich allerdings wieder zu Hause einloggen. Für zahlende Nutzer fällt auch diese zeitliche Beschränkung weg. Es ist somit vor allem die Abstimmung und die koordinierte Nutzung die Spotify für alle Musikfans so interessant macht.

Die Anmeldung bei Spotify erfolgt zwangsweise über Facebook, eine Alternative dazu gibt es nicht. Die Kooperation mit dem sozialen Netzwerk geht aber noch weiter. Es kann gepostet werden, was man gerade hört, Freunde können die Songs kommentieren und Musikempfehlungen sowie Playlistst von Freunden können direkt auf Facebook angehört werden. Damit macht Spotify nicht nur iTunes, sondern auch seinem angebundenen Netzwerk Ping mächtig Konkurrenz.

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  [Bild: © Anastasija Dracova - Fotolia.com; Logo: Spotify]