Heute in der KTS: Kosslowski, Face the Front und Deserteur Schumann

Gina Kutkat

Wie passen Rock'n'Roll aus Bochum-Wattenscheid, Punk aus Luzern und Punkrock aus Freiburg zusammen? Wir können nur vermuten: ziemlich gut. Den Beweis dafür wollen heute Abend Kosslowski, Face The Front und Deserteur Schumann in der KTS antreten. Ein Konzert für Fans von Turbostaat, Escapado, Frau Potz und natürlich Screamo-Gesang.

Den Titel für den besten Bandnamen haben Kosslowski schon mal in der Tasche. Und auch, was die Namen ihrer Songs angeht, sind die Jungs ganz vorne mit dabei. Unsere Favoriten: "Jubel, Trubel, Scheiterzeit" und "Die Welt ist der schlimmste Ort der Welt." Rock'n'Roll aus Bochum-Wattenscheid steht in ihrem Infokasten auf der Facebook-Seite. Das klingt so grundsolide und bodenständig, man könnte fast meinen, hier sind fünf Altrocker am Werk. So ist es nicht. Kosslowski sind jung, wild, laut und wütend. Auf der Bühne heißt das: Screamo, EmoPunk, nach vorne schmetternde Drums und kaputte Gitarren.


Face The Front kommen aus Luzern und haben ihre Devise im Bandnamen integriert: nach vorne solles gehen. Gerade haben die Schweizer ihr Debütalbum veröffentlicht. "Modern Values" zeichnet sich durch ehrlichen Punkrock aus, der live noch besser rüberkommt. "Blood, sweat and tears" sind laut Band auf der Bühne zu erwarten. Dritte Band des Abends sind Deserteur Schumann aus Freiburg. Seit Herbst 2011 spielen Danny Mc Clelland ( Gesang/Gitarre), Jan Schurer (Gitarre), Gabriel Bechler (Bass) und Markus Brückner ( Schlagzeug) zusammen Punkrock, ihre Texte schreiben sie auf Deutsch.

Kosslowski - "Suppenkasper" / "Des Pudels Kern"

Quelle: YouTube


Face The Front - Kickstart

Quelle: YouTube


Mehr dazu:


Was:
Kosslowski, Face the Front und Deserteur Schumann
Wann: Donnerstag, 8. November 2012, 21 Uhr
Wo: KTS