Heute abend im Paulussaal: Götz Alsmann

Matthias Cromm

Götz Alsmann hat einen ganz besonderen Platz in unseren Herzen. Heute Abend kommt der immer perfekt gekleidet und frisierte multiinstumental begabte Doktoder Musikwissenschaft mit seinem aktuellen Programm 'Paris' in den Paulussaal. Und (was sonst eigentlich nie der Fall ist) es gibt noch Karten, yeah!



Hach, Götz Alsmann. Der Wunderknabe unter den Multitalenten, der Kurzweiligste unter den Gastgebern,  der Bestgekleideste unter den Gentlemen unserer Zeit, stets wohlfrisiert und seines Zeichens spritzig-charmanter Unterhalter.  Für den ein oder anderen mag Alsmann aus seiner Rolle als WG-Bewohner aus der WDR Talkshow „Zimmer Frei“ bekannt sein, eine Sendung die eigentlich nur für ein Sommerloch des Senders geplant war, sich aber wegen ihres Erfolges schon seit Jahren einen festen Sendeplatz gesichert hat. Götz Alsmann lässt auch dort nie einen Zweifel aufkommen, dass er ein versierter Musikkenner und verdammt guter Musiker ist.


Alsmann ist Doktor der Musikwissenschaft, hervorragender Pianist, Sänger, ein Virtuose an der Ukulele und Kopf seiner formidablen Götz Alsmann Band. Mit den meisten Musikern dieser Formation hat er bereits in den 80er Jahren die „Sentimental Pounders“ gegründet, eine mehr oder minder bekannte Rock'n'Roll Band mit jazzigem Unterton die vor allem durch ihre Version des Depeche Mode Hits 'People are People' bekannt wurden.

Das neue Programm „Paris“ ist eine Hommage an die Stadt der Liebe an der Saine, gehuldigt wird, wie erhofft, per leichtfüssigem Jazz-Chanson-Schlager. Augenzwinkernd und raffiniert führt Alsmann durch die Licht- und Schattenseiten des Paris vergangener Jahrzehnte.

Als erster deutscher Musiker ist Götz Alsmann unter Vertrag des legendären Jazzlabels „Blue Note“, der passende Tonträger zum Programm wurde im ebenso ehrwürdigen wie legendären Pariser Studio Ferber aufgenommen und in dieser Woche zu Recht mit dem Jazz-Echo ausgezeichnet. Mit Götz Alsmann und seiner Band erwartet uns hochkarätiges Entertainment, Geschichten, die Baron Münchhausen würdig wären, unterbrochen von musikalischen Perlen, Feuilleton-reifer und wahrscheinlich Fettnäpfchen-freier Humor sowie (hoffentlich) das obligatorische Ukulele-Solo des Meisters. Der leicht angestaubte 50er Jahre Charme des Paulussaals passt prima zu Frisur und Auftreten des Protagonisten, was soll da noch schiefgehen?

Götz Alsmann: Das Meer / Charles Trenet: La mer

Quelle: YouTube


Mehr dazu:

Was: Götz Alsmann "Paris"
Wann: Freitag, 20. April 2012
Wo: Paulussaal
Tickets: 29,50  bis 37,50 Euro