Herr Øye und seine "echte" Band

Carolin Buchheim

Irgendwann hatte Erlend Øye, das norwegische Everybody's Darling der Berliner Musikszene und ja, der Typ von Kings of Convenience, wohl genug vom Knöpfchendrehen. Eine richtige Band musste her, und so rief er ein paar Kumpels an, und machte aus seinem Elektro-Projekt Whitest Boy Alive kurzerhand eine Band, eine richtige Band. So mit Instrumenten. Samstag Abend sind Whitest Boy Alive im Schiff in Basel.



Erlend Øye verfügt ja bekanntlicherweise über ein gewaltiges, genreüberspannendes musikalisches Output, und mit Whitest Boy Alive macht er mal was ganz Neues: Musik, so beinahe ganz ohne Elektro. Whitest Boy Alive sind eine 'echte' Band, ganz klassisch mit Schlagzeug, funky groovendem Bass, glasklaren Gitarre und Rhodes, und sie spielen wunderbare Songs, die ihre Besonderheit natürlich dem gehauchten Stimmlein von Herrn Øye verdanken.


Letzte Woche erst ist das Album Dreams erschienen, zehn lässige, transparente Songs irgendwo zwischen Rock, Pop, Funk und Disco, mit dem die Herren heuer unterwegs sind. Wird als die Platte des Jahres gehandelt, von manchen. Könnte ja auch, im schönen Bauch des Schiffs, ein Konzert des Jahres werden.

Mehr dazu:

Whitest Boy Alive: Website& MySpace

Was: Whitest Boy Alive
Wann: Samstag, 30.09.2006, 22 Uhr
Wo: Das Schiff, Basel | Website