Hausmeister-Kurzfilm aus Freiburg: Der gute Mukolewski

Benjamin Wissing

Eine Mate-Krise in der Klausurenphase und ein übermotivierter Hausmeister – die Mieter des Studentenwohnheims "Grünhaus" (eigentlich das Händelwohnheim) haben es nicht leicht. "Der gute Mukolewski" – ein Kurzfilm aus Freiburg.

"Als Hausmeister spachtelt man nicht nur Wände, man spachtelt Leben zusammen." So jedenfalls sieht das der Hauptcharakter des Kurzfilms "Der gute Mukolewski". In dem knapp dreiminütigen Film begleitet der Freiburger Filmemacher David Förster den fiktiven Hausmeister "Philip Mukolewski" bei seiner täglichen Arbeit im Studentenwohnheim "Grünhaus".


Dabei erfährt man, dass neben dem Instandhalten der Infrastruktur ebenfalls die Bespaßung der Mieter zu den Pflichten eines Mukolewski gehört – auch wenn der Spaß nicht immer für alle Beteiligten lustig ist.

Förster und sein Team wählten zur Umsetzung einen Mockumentary-Stil, wie er etwa auch bei der Serie Stromberg verwendet wurde. Der Film entstand im Rahmen des Kurzfilmfestivals "99Fire-Films-Award", bei dem es darum geht, innerhalb von 99 Stunden einen 99-sekündigen Film zu drehen.

So entstand die Figur "Mukolewski"

Aufgrund des kurzen Zeitraums musste eine Idee gefunden werden, die auch ohne großes Budget und ohne viel Technik auskam. So wurde der Charakter "Philip Mukolewski" geboren. Ein reales Vorbild für die Rolle gab es nicht. Warum es dennoch ein Hausmeister wurde: "Die Figur des Hausmeisters kam ins Spiel, weil man nie genau weiß, was der eigentlich macht, außer unfreundlich sein und irgendwo im Hintergrund zu agieren. Vielleicht repariert er mal die Heizung, aber ansonsten ist es eher so eine Institution als eine Person", sagt Förster.

Ob der Film jemals beim 99Fire-Films-Award ankam, ist bis heute nicht ganz klar – eine Rückmeldung habe es nie gegeben.


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