Hauptschulprüfung 2010: Wie lief Mathe?

Frederik Baumann

Heute um 11 Uhr haben die Freiburger Hauptschüler ihre Prüfungsblätter mit den mehr oder weniger gelösten Mathematikaufgaben zurückgegeben. Wie lief es für die Schüler der Karlschule und von der "Brücke"? Sie mussten am Weiherhof ran. Wir haben nachgefragt.



Sascha, 15, Karlschule:

"Ich habe mich nur im Unterricht vorbereitet und zu Hause nichts zusätzlich gelernt. Weil ich in Mathe gut bin, hatte ich heute Morgen ein ganz gutes Gefühl. Mathe ist mein Lieblingsfach. Die Prüfung war leicht. Jetzt bin ich aber trotzdem froh, fertig zu sein! Heute Abend wird dann vielleicht ein bisschen gefeiert."




Markus, 15, "Die Brücke":


"Die Prüfung lief ganz gut, obwohl ich mich nicht extra darauf vorbereitet habe. Das, was die Lehrer mit uns vorbereitet haben, fand ich ausreichend. Es war wirklich leicht. Für Englisch nächste Woche mache ich auch nichts, das klappt auch so."



Hongyang (rechts), 15, Karlschule:

"Für die Prüfung habe ich mich richtig ins Zeug gelegt. Jeden Tag hab ich etwas gerechnet. Ich mache gut mit im Unterricht, das bringt schon etwas. Dann muss man nicht kurz davor noch pauken. Ich habe keine Panik vor Mathe, darum ging ich heute Morgen ganz gechillt zur Schule. Ich fand's auch einfach: Es kamen Aufgaben dran zu Zinsen, Prozentrechnen und Maßstabsumrechnungen. Die Testaufgaben vom vergangenen Jahr fand ich da schon schwieriger."

Magdalena, 16, Karlschule:

"Für mich hat die Vorbereitung im Unterricht gereicht. Ich habe immer ordentlich mitgearbeitet, da musste ich zuhause nicht mehr soviel lernen. Ich konnte deshalb auch gut schlafen und war kaum aufgeregt. Die Prüfung fand ich leicht, Vieles hat gut geklappt. Ich fühle mich jetzt aber trotzdem befreit vom Druck. Auf Englisch bereite ich mich mit dem Pauker vor. Das ist ein dickes Übungsbuch mit vielen Aufgaben. Das geh' ich noch mal durch."



Leonardo, 15, Karlschule:

"Ich war sehr aufgeregt. Zwar habe ich zwei Tage lang intensiv gelernt, dennoch war ich etwas unsicher. Deutsch liegt mir mehr als Mathe. Deshalb fand ich die Abschlussprüfung heute auch sehr schwierig. Ich hoffe, dass Englisch besser wird. Da muss ich zum Üben noch ein paar Texte schreiben."



Nico (rechts), 15, "Die Brücke":

"Die Prüfung war nicht schwierig. Obwohl ich mich nicht vorbereitet hatte, lief's ganz gut. Das liegt wahrscheinlich daran, dass mir Mathe Spaß macht. Aufgabenbereiche waren Maßstab, Volumen und Flächen. Diese Aufgabentypen lagen mir, deshalb hab' ich auch ein gutes Gefühl. Gefeiert wird aber erst nächste Woche, wenn alle Prüfungen vorbei sind."

Björn, 16, "Die Brücke":

"Mein Ziel war es, nicht durchzufallen. Das habe ich vermutlich geschafft. Ich bin entspannt zur Prüfung gekommen und habe mit schwierigeren Aufgaben gerechnet. Manche Aufgaben hatten es schon in sich, der Großteil war aber einfach. Die Englischprüfung nächste Woche ist kein Problem für mich. In Englisch bin ich gut. Jetzt wird aber erst einmal ein bisschen Party gemacht."

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