Happy Birthday, Café Atlantik!

Gina Kutkat

Riesenportionen Pasta, SC-Übertragungen, ein umkämpfter Kicker und ein spannendens Konzertprogramm: das sind die Pfeiler, auf denen das Café Atlantik ruht, und zwar seit mittlerweile 25 Jahren. Jetzt wird Geburtstag gefeiert. Und zwar zehn Tage lang.

  Stetig pilgern Studenten, Fußballfans, Bierliebhaber oderMusikfreaks mittags wie abends ins kuschelige Café Atlantik an der Ecke Kartäuserstraße– aber wohl die Wenigsten sind sich bewusst, in welch geschichtsträchtigem Haus die beliebte Kneipe untergebracht ist.


Das Haus „Zur Brauerei Neumeyer“ – welches das Café Atlantik beherbergt – fand schon 1838 im Adressbuch der Stadt Erwähnung und ist seitdem in fester Hand von Bierbrauern,Wirten und Konzertveranstaltern.

Im Laufe des 20. Jahrhunderts wechselten die Besitzer häufig: In den 40er und 60er Jahren war die Kneipe Treffpunkt für Parteifreunde und Vereine, musikalischer wurde es in den 70ern mit einem großen Angebot an Live-Konzerten im Jazz- und Blues-Bereich. Seit Juli 1984 heißt die Gaststätte mittlerweile Café Atlantik: Jetzt feiert man unter diesem Namen 25-jähriges Jubiläum.

In einer Zeit der Loungeisierung der Kneipenlandschaft setzt das Café Atlantik einen Gegensatz mit klasse Konzerten und ergreifenden Fußballabenden. Zum Geburtstag hat der aktuelle Besitzer Ivor Thiel ein zehntägiges Live-Programm auf die Beine gestellt.

Die lange Geburtstagsfeier wurde am Donnerstagabend bereits von den Robocop Kraus aus Nürnberg eröffnet. Drei französische Elektro-Bands (Divin O, Torso,Colt Silvers, am 1. November), die New Yorker Skeletons (2. November), die Münchner Emil Bulls (3. November), Poetry-Slammer Sebastian 23 (4. November), die Freiburger Ahead to the Sea (5. November) und Pierced Arrows (9. November) komplettieren das Programm.