Hallo Papst, hier sind wir!

Paul Gengenbach

An der neuen Messe beginnt um 19 Uhr die Jugendvigil. 27.000 Jugendliche und junge Erwachsene haben sich für die Andacht mit dem Papst angemeldet. Seit 15 Uhr läuft das Vorprogramm, das den jungen Gläubigen die Wartezeit auf den Pontifex Maximus vertreiben soll. Paul hat einige der wartenden Pilger getroffen und gefragt, woher sie kommen und was sie sich von der Vigil erhoffen.



Der "Club Oberschtraß" ist aus Zürich und dem Kanton Aargau angereist um Benedikt XVI. zu sehen. Sie erhoffen sich vor allem "viel Spaß" bei der abendlichen Vigil.




Michael Eisele
ist Landsmann des Papstes. Er stammt aus dem Allgäu und trägt dem Papst zuliebe Lederhosen. "Der Papst liebt Trachten" sagt er. Michael ist mit seinem Gebetskreis von "Jugend 2000" angereist. Den Papst selbst hat er schon 2005 auf dem Weltjugendtag in Köln erlebt. Für das heutige Vigil wünscht er sich vor allem "keinen Anschlag".



Die "Katholische Pfadfinderschaft Europas" ist mit insgesamt über 200 Mitgliedern aus ganz Deutschland nach Freiburg gekommen. Sie hoffen, dass der Papstbesuch dazu beiträgt, die "Vorurteile gegenüber der Kirche abzubauen".



Die Schwestern des Passionistinnenordens vom Kloster Marienberg in Wutöschingen nahe der Schweizer Grenze kommen ursprünglich aus Polen, leben nun aber schon längere Zeit in Deutschland. Sie waren am Mittag bei einem gemeinstamen Gebet mit dem Papst und freuen sich nun auf die Jugendmesse. "Es ist schön, wenn so viele Menschen zu so einem Ereignis zusammenkommen", sagen sie.



Anke, Jenny und Fabiola
(von links nach rechts; alle 15 Jahre alt) gehen auf das christliche Gymnasium St. Gertrudis in Ellwangen. Sie sind mit ihrer Schulklasse angereist. "Go(o)d is my Future" ist eine freie Übersetzung von "Wo Gott ist, ist Zukunft", das offizielle Motto des Papstbesuchs in Deutschland. Die Schirmmützen mit diesem Spruch wurden an vielen christlichen Schulen in ganz Deutschland verteilt.

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