Habsburgerstraße wird zur Großbaustelle

Anita Reiter

Die heiße Bauphase an der Habsburgerstraße beginnt. Deshalb wird ab Februar 2009 schrittweise der Verkehr Richtung Innenstadt eingestellt. Harte Zeiten für Anwohner, Betriebe und Pendler. Die Behinderungen werden voraussichtlich bis Oktober 2010 andauern.



Wer die Habsburgerstraße durchfährt oder gar an ihr wohnt, für den wird es umständlich. An der größten und längsten Baustelle Freiburgs beginnt eine neue Bauphase. Ab Februar wird es bis Oktober 2010 zu großen Verkehrsbehinderungen kommen. Zunächst wird die Straßenbahnverbindung nach Zähringen über die Linie Klinikum, Hauptfriedhof und Hornusstraße bis zur Reutebachgasse umgeleitet.


Ab November 2009 können dann auch Autos und Ersatzbusse nicht mehr fahren. Sie werden über die Stefan-Meier-Straße umgeleitet. Stadtauswärts wird der Verkehr über die Habsburgerstraße aber weiterlaufen.



Die Baustelle erstreckt sich ingesamt vom Siegesdenkmal bis zum Abzweig Okenstraße. Dabei werden in mehreren Bauabschnitten Sanierungen an Gleisen, Kanälen und Haltestellen vorgenommen. Wegen des schlechten Zustands der Habsburgerstraße kann die Stadtbahnlinie 2 seit längerem nur noch mit verminderter Geschwindigkeit fahren. Voraussichtlich werden die Baumaßnahem 21,5 Millionen Euro kosten.



Anwohner, Pendler aus dem nördlichen Umland und 150 Geschäftsleute werden von der Baustelle und den Verkehrsbehinderungen betroffen sein. Das Bürgermeisteramt sieht aber keine Alternative, da der bauliche Zustand der Nord-Süd-Achse aus den 1950er Jahren schlecht sei.

Am 29. Januar findet um 19 Uhr in der Merianschule eine Informationsveranstaltung zu den Umbaumaßnahmen statt.