Großrazzia gegen Drogenhändler in Freiburg

Minh Duc Nguyen

Drogenfahnder der Freiburger Kriminalpolizei haben vergangene Woche eine Großrazzia gemacht, sechs Personen verhaftet und viel Rauschgift gefunden: 340 Gramm Kokain, 250 Gramm Marihuana und Bargeld in fünfstelliger Höhe. Ein Bericht von der Pressekonferenz.



Bei einer Großrazzia am vergangenen Mittwoch, an der auch die hessische Kriminalpolizei beteiligt war, wurden fünf Verdächtige in Freiburg festgenommen. Ein Tag später nahmen die Fahnder einen weiteren Verdächtigen in Gewahrsam. Beschlagnahmt wurden 340 Gramm Kokain, 250 Gramm Marihuana und Bargeld in fünfstelliger Höhe. Die Polizei durchsuchte rund 14 Wohnungen im Raum Freiburg. 70 Beamten waren im Einsatz.


Bereits seit dem Juli dieses Jahres laufen die ersten Ermittlungsverfahren gegen mehrere Gruppierungen, die die Polizei mit Drogenhandel in Verbindung bringt. Die sichergestellte Menge an Kokain beläuft sich inzwischen auf circa 1,5 Kilo. Je nach Reinheit beträgt der Marktwert zwischen 60.000 bis 120.000 Euro.



Bei den Verdächtigen handelt es sich um Männer nigerianischer Abstammung. Einer von ihnen hat die deutsche Staatsbürgerschaft. Die Männer sind zwischen 20 und 35 Jahre alt. „Bei den Verdächtigen handelt es sich nicht um Kleinkriminelle“, sagt Raoul Hackenjos, stellvertretender Leiter der Freiburger Kriminalpolizei. Demnach gehören sie zu drei großen Gruppierungen in Freiburg, die den Kokainhandel maßgeblich kontrollieren.

Im Rahmen der Großrazzia durchsuchte die Polizei auch Wohnungen im Landkreis Emmendingen. Gegen 20 weitere vermeintliche Drogenhändler liegen Ermittlungsverfahren vor.

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