Großer Sport beim NBBL-Auftakt in Freiburg

Dirk Philippi

Heute Nachmittag startete die neu gegründete Basketball-Nachwuchs-Bundesliga NBBL in Freiburg und 400 Zuschauer waren angetan vom gutklassigen Niveau auf dem Parkett der Sepp-Glaser-Halle im Rieselfeld. Zwar zog der heimische USC mit 71:96 gegen den besonders in Zentimetern überlegenen, badischen Kontrahenten des Basketball- College Rhein-Neckar den Kürzeren, aber für die eingefleischten Basketball-Fans war das Spiel der U19-Mannschaften ein echter Hingucker. Beide Teams zeigten attraktiven, schnellen Basketball mit spektakulären Passkombinationen, sicheren Distanzwürfen und krachenden Dunks. fudder-Tipp: Unbedingt ansehen! Nächstes NBBL-Heimspiel des USC Freiburg:22.10.2006, 14 Uhr, USC Freiburg - BG Karlsruhe, Sepp-Glaser-Halle



Stimmen zum Saisonstart der NBBL

Roland Geggus (Ehrenpräsident des Deutschen-Basketball-Bundes):

“Unsere talentiertesten Nachwuchsbasketballer erhalten endlich eine adäquate Plattform, um in unserer Sportart Leistungssport intensiv betreiben zu können. Ich freue mich sehr, dass ein badisches Lokalderby zwischen freiburg und Mannheim/Heidelberg den angemessenen Auftakt der NBBL darstellt. Der USC Freiburg als Deutschlands größter Basketball-Verein hat schon oft bewiesen, dass in Freiburg Topp-Veranstaltungen möglich sind.” Dr. Günter Rothmann (Präsident USC Freiburg):

“Mit der NBBL besteht die Möglichkeit, eigene Jugendspieler noch gezielter zu fordern und fördern. Quantitativ gehört der USC längst zur Spitze in Deutschland, durch die NBBL wollen wir nun aber auch qualitativ dorthin zurückkehren. Packen wir es an. Es wird nicht einfach, aber dieses Wagnis muss der USC angehen und die Chance hoffnungsvoll am Schopfe packen.” Ruben Lürken (USC-Flügelspieler, 18 J., 1,90m, 19 Pkt. heute):

“Die große Frage vor Beginn der Vorbereitung war, wie sich die neu zusammengewürfelte Mannschaft verstehen würde, nicht nur auf dem Spielfeld, sondern auch abseits des Courts. Da der Kader die Jahrgänge 1988-1991 umfasst, war aufgrund des großen Altersunterschieds zu vermuten, dass dies alles nicht einfach werden würde. In den ersten Wochen des Trainings bestätigten sich die Bedenken zuerst. Plötzlich waren die Älteren, die sonst schon Randfiguren in Herrenmannschaften waren, selbst in der Rolle der Erfahrenen. Die jüngeren Spieler empfanden es dagegen manchmal als schwierig, von den älteren in manchmal rauem Ton kritisiert zu werden. Aber schon bald wurde die Stimmung im Team besser und besonders die letzte Ferienwoche schweißte uns alle zusammen, als wir jeden Tag von 9-17 Uhr zusammen waren. Auch wenn wir uns im Klaren sind, dass wir gerade auf den großen Positionen Defizite haben, wollen wir durch unsere Athletik, unseren Mannschaftsgeist und unseren Ehrgeiz überzeugen.”

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