Google schmeißt BMW aus seinen Suchergebnissen raus

Markus Hofmann

Die Suchmaschine Google hat die deutsche Seite des Autoherstellers BMW aus seinen Suchergebnissen rausgeschmissen. Der Grund: BMW hat mit verbotenen Tricks versucht, besser von Google gefunden zu werden und damit gegen die Guidelines der Suchmaschine verstoßen.

Ein Chef-Entwickler von Google hat in seinem Blog bestätigt, dass BMW aus den Suchergebnissen ausgeschlossen wurde. Bislang hatte Google lediglich englischsprachige Seiten aus dem Suchindex entfernt, denen Manipulationen nachgewiesen werden konnten. Neben BMW zählt die Gebrauchtwagen-Plattform Automobile.de zu den ersten deutschen Seiten, die vom US-Suchmaschinenbetreiber mit der sogenannten ”Google death penalty? (Googles Todesstrafe) bestraft wurden.


Die Folgen dieser Sanktion können für alle Firmen, die über das Internet Handel betreiben, dramatisch sein.
  • Beispiel 2: Eine Google-Suchabfrage mit dem Begriff "bwm.de" liefert keinen einzigen Treffer mehr. Zum Vergleich: Gibt man den selben Begriff bei der Yahoo!-Suche ein, werden 12.400 Seiten gefunden.
Unmittelbar nachdem Googles "Death Penalty" publik wurde, hat BWM seine Manipulationen eingestellt - allerdings zu spät. Für BWM eine ziemlich peinliche Geschichte. Im heise-Forum kommentiert ein User: "Eine Weltmarke hat es es nötig, wie ein Pornoanbieter auf sich aufmerksam zu machen!