GNTM: Giuliana Farfalla hält sich raus aus Zickereien und fährt zum Casting nach Paris

Dora Volke

In der fünften Folge dieser Staffel von GNTM dürfen die Mädels ihre Krallen fast wörtlich ausfahren. Die Freiburger Kandidatin Giuliana bleibt davon unbeeindruckt und angelt sich ein Casting in Paris.

"Seid wie Wildkatzen an diesem Auto – und nicht wie kleine Hamster": In der fünften Folge dieser zwölften Staffel GNTM müssen die Kandidatinnen inmitten von Dreck und Schlamm vor einem alten Truck posieren. Heidi nennt das Thema des Shootings kurzum "desert dirt", aber, sorry Heidi, auch mit englischer Alliteration klingt "Wüstendreck" einfach nicht sexy.


Erstaunlicherweise machen sich die Mädchen dabei aber trotzdem ganz gut. Vor allem die Freiburger Kandidatin Giuliana Farfalla: Den Dreck, der ihr die ganze Zeit in die Augen wirbelt, kommentiert sie ironisch: "Hammer!" Mit den zwei Autoreifen in den Händen sieht sie aber auch wirklich "hammer" aus.

Ganz normale Menschen

Die übrigen Mädchen finden natürlich genug Stoff zum Zicken: "Ich finde mich zu angezogen, wie so eine Oma", mault Lynn. Dabei gibt sich Pro7 in dieser Folge wirklich Mühe, die Mädels als ganz normale Menschen zu präsentieren. Während sie beim Shooting mit Dreck beworfen werden, scheinen die Mädchen das in ihren Model-Lofts ganz gut selbst hinzubekommen mit dem Dreck.

WG-Mama Julia versucht zu erklären, dass jede doch nur ihr eigenes Geschirr spülen muss. Tja, wie das eben so ist in einer WG... Außerdem wird das Heimweh der Mädchen breitgetreten, besonders Gretas, die deshalb sogar ihren Freund anrufen darf. Dessen Liebeserklärungen ("Du bist mein Universum") klingen tatsächlich echt, nicht so wie bei Kims Honey in der letzten Staffel.

Unsere verpeilte Giuliana darf zum Casting

Wer die Mädchenzickereien überlebt, darf in dieser Woche sogar zum ersten echten Casting dieser Staffel: Es geht um das Cover der Zeitschrift Shape. Auch hier können die Kandidatinnen trainieren, sich gegen ihre Konkurrentinnen durchzusetzen: Es wird geboxt!

Die Freiburger Kandidatin Giuliana ist leider bei diesem Casting nicht dabei, aber sie darf am Ende der Folge mit zwei anderen nach Paris zum nächsten Casting fliegen – und ist damit automatisch eine Runde weiter. "Ich kann’s immer noch nicht glauben – ich?!", kommentiert sie die Auswahl des Kunden. Danach versucht sie ein wenig verwirrt nach Backstage zu kommen und läuft erstmal in die falsche Richtung.

Giuliana ist tatsächlich eine der verpeiltesten und tollpatschigsten Kandidatinnen dieser Staffel. Teamcoach Michael Michalsky hofft, dass sie auch mit ihrer "tapsigen Art" den Kunden in Paris überzeugen kann. Auf dem Laufsteg ist in die falsche Richtung laufen vielleicht ein katastrophaler Fehler – im Fernsehen wirkt es aber eigentlich nur niedlich.

Vor allem im Gegensatz zur Konkurrenz, bei der schon wieder die Krallen ausgefahren werden. Beim Entscheidungswalk in dieser Woche auf einem Autofriedhof bekommen die zwei Teams Choreographien und müssen gemeinsam vor der Jury laufen. Da ist natürlich Drama vorprogrammiert: Wer läuft zuerst, wer hat den steinigeren Weg, wer die schwierigeren Schuhe?

Zickereien, Ironie und jede Menge schlechte Sprüche

Als einzige hält sich Giuliana nicht nur aus dem Zickenkrieg heraus, sie versucht sogar zu schlichten: Wer wann läuft, ist doch "scheißegal"! Und als ein paar Mädels nicht mit den anderen üben wollen, um ihren geheimen Walk nicht preiszugeben, macht sich Giuliana ein bisschen lustig: "Macht ihr einen FlicFlac?!"

Die beiden Teams treten dann mit ihren Choreographien gegeneinander an und Juror Thomas Hayo hat scheinbar die ganze Woche an seinem Spruch geübt: "Ich werde gewinnen, weil ich die größere Nase habe – und damit den besseren Riecher!" Danke Thomas, dass du den zweiten Teil noch nachgeschoben hast; du beziehst dich also auf deine Model-Auswahl und nicht auf etwaige Körperteile. Auch Heidi spart nicht an schlechten Metaphern: "Du hast das Shooting in den Sand gesetzt" – weil es ja so sandig war, verstehste?! Ha ha.

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