Entwarnung

Gleis 1 und Schalterhalle des Freiburger Hauptbahnhofs nach Bombendrohung wieder freigegeben

BZ-Redaktion

Wegen einer Bombendrohung waren Gleis 1 und die Schalterhalle des Freiburger Hauptbanhofs am Montagnachmittag gesperrt. Die Ermittler fanden jedoch keine Hinweise für eine Gefährdung.

Wegen einer Bombendrohung hat die Bundespolizei am Montagnachmittag die Schalterhalle und den Bereich um Gleis 1 am Freiburger Hauptbahnhof gesperrt. Um 14.45 Uhr war ein Hinweis auf eine Bombendrohung eingegangen, so eine Sprecherin der Bundespolizei. Am Montagabend gegen 18.55 Uhr gab die Bundespolizei Entwarnung. "Eine Gefährdung des Hauptbahnhofs konnte ausgeschlossen werden."


Zuvor hatten Einsatzkräfte der Bundespolizei die Schalterhalle und Gleis 1 des Hauptbahnhofs geräumt und weiträumig abgesperrt. Die Einsatzkräfte bekamen Unterstützung von einem Team einer Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit (MKÜ) und zwei Sprengstoff-Spürhunden.

Keine Ausfälle im Nah- und Fernverkehr

Die Deutsche Bahn hatte den Vorfall bestätigt, nannte jedoch keine weiteren Details. Die polizeilichen Ermittlungen hätten nur geringe Auswirkungen auf die Reisenden gehabt, so ein Sprecher der Deutschen Bahn. Der Nah- und Fernverkehr sei über die Gleise 2 bis 8 abgewickelt worden. Zu Ausfällen sei es nicht gekommen.

Fahrgäste der Deutschen Bahn hatten weitgehend gelassen auf die Räumung reagiert. Sie bemängelten vor allem fehlende Informationen über den Grund und die Dauer der Räumung. "Ich hätte mir etwas mehr Auskunft erhofft", sagte Andrea Dilcher, die aus beruflichen Gründen nach Freiburg gereist war. So empfand es auch Michael Porcari, der als Tourist nach Freiburg gekommen war.

Die Freiburger Verkehrs-AG erklärte, dass der Straßenbahnverkehr über die Stadtbahnbrücke nicht von der Bombendrohung tangiert war.