Gleiche Wurst – andere Schärfe: Das Uni-Café übernimmt die Mensa 3

Laura Wolfert

Gute Nachrichten für alle Fans von Currywurst: Das Freiburger Uni-Café hat die benachbarte Mensa 3 in der Niemensstraße übernommen, die Ende März schließen musste. Was sich verändert hat.

Seit Anfang vergangener Woche brutzelt der Grill: Die beliebte Freiburger Imbissbude Mensa 3 bietet wieder Currywurst an – mit derselben Wurst, aber im neuem Look und unter neuer Leitung: Der Betreiber des benachbarten Uni-Cafés hat den kleinen Laden übernommen.


Uni-Café mit erweiterter Speisekarte

Die Einrichtung gleicht dem Uni-Café: Statt dem selbstgemalten Chili-Bild hängt an der linken Wandseite nun das typische Uni-Café Muster in orange-roten Farben. Durch ein kleines Fenster kann man in die nach hinten gelegene Küche blicken. Hohe, dunkelbraune Tische und Hocker bieten Platz zum Sitzen. Der Imbissbuden-Flair ist verschwunden, der Raum wirkt schlicht und modern. Die Wurst wird nun auch nicht mehr hinter der Theke gebraten, sondern in einem seperaten Raum. Eine Bedienung bringt sie an den Tisch.




Uni-Café-Betriebsleiterin Dani Böttcher sagt, dass man schon lange an den Räumlichkeiten der Mensa 3 interessiert war. "Außerdem ist es gut, wenn man sein Speißeprogramm erweitert”, so die 36-Jährige.

Neue Schärfestufen - gleiche Wurst

Die Currywurst soll geschmacklich gleich bleiben. Die Wurst wird weiterhin von der Freiburger Metzgerei Müller bezogen. Auch Soße und Pommes sollen genauso schmecken, wie man es von der Mensa 3 gewohnt ist. Sogar die Köche Henry, Lukas und Michael stehen weiterhin hinter den Grillplatten. Lediglich die Schärfestufen haben sich verändert: Die Currywurst wird nur noch als "normal, scharf oder sehr scharf” angeboten – das soll den Mensa-Drei-Stufen Eins, Drei und Fünf entsprechen.

Unser Test zeigt: Tatsächlich schmeckt die Currywurst genauso lecker wie damals in der Mensa 3. Nur kommt sie nun eben auf einem Porzellanteller statt in der Pappschüssel. Auf das klassische Currywurst-Feeling muss man also etwas verzichten. Auch das die vertrauten Schärfestufen wegfallen ist schade.

Ein Mietraum für Veranstaltungen

Die renovierte Mensa 3 soll außerdem als räumliche Erweiterung des UC-Cafés dienen. Neben der Currywurst werden auch die üblichen UC-Gerichten wie Flammkuchen, Baguette und Salat angeboten. "Die Leute in der Mensa 3 bekommen das Essen, was es im Café gibt – und andersrum”, sagt die Betriebsleiterin.

Außerdem können die Räume für abendliche Veranstaltungen gemietet werden. Maximal 35 Personen haben Platz.

Das Uni-Café hat mit der Mensa 3, dem Stand-Café und dem Hauptlokal nun drei Geschäfte im Bermudadreieck. Was sonst noch kommen wird? "Das bleibt noch intern, aber wir werden uns bestimmt noch erweitern”, sagt Böttcher.

Mehr zum Thema: