Gisbert zu Knyphausen kommt im Januar nach Freiburg

fudder-Redaktion

Gisbert zu Knyphausen ist zurück. Fünf Jahre nach dem überraschenden Tod seines Kid-Kopphausen-Kollaborateurs Nils Koppruch hat der Sänger mit "Das Licht dieser Welt" ein neues Album veröffentlicht. Am 21. Januar spielt er im E-Werk.

Manches hat sich bei zu Knyphausen geändert: Der Klang ist üppiger geworden, mehr Instrumentierung, weniger Liedermacher-Gitarre. Zwei Songs singt zu Knyphausen, der schon immer damit haderte, dass seine lyrischen Texte zu wörtlich genommen werden, gar auf Englisch. Geblieben sind seine Themen, die ganz großen, das Leben und das Sterben, die Einsamkeit in der Großstadt.




Der stärkste Song auf dem Album ist trotzdem das intime Liebeslied "Dich zu lieben ist einfach". Einen Schlag in die Magengrube gibt’s am Ende des triumphalen "Etwas Besseres als den Tod finden wir überall": Da hört man Koppruch ein paar Zeilen singen, 20 Sekunden lang nur, es klingt nach einem Demo. Und da holt es einen ein, wie sehr Koppruch fehlt, in der Musik. Und wie sehr er zu Knyphausen fehlen muss, als Freund.



Live war Gisbert schon immer spektakulär gut; und nach so langer Abstinenz waren die ersten Live-Termine mit seinem neuen Album dementsprechend restlos ausverkauft. Dann bekam zu Knyphausen eine Kehlkopfentzündung und musste die Tour abbrechen und die Konzerte neu terminieren. Es gilt also: den 21. Januar 2018 vormerken, Tickets kaufen und vorfreuen.
  • Was: Gisbert zu Knyphausen
  • Wann: Sonntag, 21. Januar 2018, 20 Uhr
  • Wo: E-Werk, Freiburg