Giovanni di Lorenzo bei Nachgefragt: Von Praktika und Kürbisschnitzen

Dorothea Hirt & Julia Mungenast

Wer in Freiburg ein Zeit-Abo hat, hatte am Donnerstagmorgen die aktuelle Ausgabe im Briefkasten und konnte am Abend den Chefredakteur treffen - in der Schüler-Talkshow 'Nachgefragt' im Rotteck-Gymnasium. Im Gespräch mit den beiden Schüler-Moderatoren Paulina Essig und Joshua Knaak stellte sich Giovanni di Lorenzo Fragen zum Journalismus und seiner Kindheit in Italien - und schnitzte schließlich einen Kürbis.



In der Aula des Rotteck-Gymnasiums werden weitere Stühle aufgestellt. Es sind viele Interessierte gekommen, um der Interviewreihe "Nachgefragt - ein Gespräch zwischen Schülern und Prominenten" zu lauschen. Diesmal mit Giovanni di Lorenzo, dem Chefredakteur der Wochenzeitung 'Die Zeit'. Er ist außerdem noch Mitherausgeber des Berliner 'Tagesspiegels' und Moderator der Fernseh-Talkshow '3 nach 9'. 


Giovanni di Lorenzo erzählt viele Einzelheiten aus seiner Kindheit, den Umzug nach Hannover und seine tollen Erfahrung mit Praktika bei Zeitungen. Er rät allen Schülern und Studierenden, die sich heute "so sehr beeilen", alles etwas langsamer anzugehen und sich lieber Zeit zu lassen, herauszufinden, was man beruflich machen möchte und sich von Fehlern nicht negativ beeinflussen lassen sollte.



Paulina Essig und Joshua Knaak, das Moderatorenteam des Rotteck-Gymnasiums, führten unterhaltsam und forsch durch zwei Stunden Gespräch mit dem sympathischen Chefredakteur. Besonders Paulina hakte immer wieder nach und brachte di Lorenzo dazu, ihr zu einem Praktikum bei der Zeit zu raten. Gemeinsam mit den Moderatoren schnitzte di Lorenzo aus einem Kürbis Helmut Schmidts Kopf. Er war mit seinem Ergebnis jedoch sehr unzufrieden.

Der Journalist ist vielbeschäftigt - ob er Lichterketten für den Frieden organisiert, zusammen mit seiner Frau ein Kinderbuch herausbringt oder für seine kleine Tochter Nudeln mit Rotweinsoße kocht. 

Mehr dazu: