Gin Basil Smash, Neon-Lippen und Avocado-Toast: Diese elf Sommertrends solltest Du nicht verpassen

Pünktlich zum Sommeranfang soll es endlich hochsommerlich heiß werden. fudder zeigt, was jetzt in Sachen Essen, Mode und Lifestyle angesagt ist.



Knöchelfrei

Den Trend begründeten Sneakers-Liebhaber – die Headline dazu das Magazin Brigitte. Dort schrieb eine Mode-Journalistin: „Der Knöchel ist das neue Dekolleté“. Die Idee: Weil schicke Sneakers nicht ausreichend zur Geltung kommen, wenn weite Hosen sie überdecken,  schafft man etwas Platz zwischen Unterkante Hose und Oberkante Schuh –  und zeigt die nackten Fesseln. Tipp vom Profi: Flache, unsichtbare Socken anziehen!

Kalter Kaffee

Dieser Trend ist tatsächlich kalter Kaffee. Wie der Avocado-Toast trat auch der Cold-Brew von Kalifornien aus seinen Siegeszug um die Welt an. Einfach mittelgrob gemahlenen Kaffee mit der vierfachen Menge kalten Wassers übergießen und für mindestens zwölf Stunden bei Zimmertemperatur stehenlassen; dann zweimal durch ein Tuch filtern – fertig ist das Cold-Brew-Konzentrat. Im Verhältnis eins zu eins mit Wasser mischen und mit Milch und Eiswürfeln servieren.

Blondiertes Haar

Die Fußball-EM ist das größte europäische Sportereignis und wirkungsvollste Frisurenmesse gleichermaßen. Besonders David Alaba aus Österreich überzeugt: Seinen gelockten Undercut trägt er oben blondiert. Die Botschaft: „Go for Gold“. Wer nicht mit einem Schopf alabaschen Ausmaßes gesegnet ist: Justin Bieber trägt die Haare ebenfalls blondiert – aber raspelkurz.



Basilikum im Glas

Gin ist schon seit Jahren „in“: Selbst in den Kneipen der kleinsten Schwarzwalddörfer wird mittlerweile  Monkey Gin mit ordentlichem Tonic Water serviert. Wen das langweilt, der sollte den „Gin Basil Smash“ zubereiten: 6 cl Gin mit dem Saft einer halben Zitrone, einer handvoll fein zerstoßener Basilikumblätter und ein bisschen Zuckersirup mixen. Erfunden hat das Kultgetränk übrigens Jörg Meyer von der Bar Le Lion in Hamburg – von dort trat der Drink seinen Siegeszug rund um die Welt an. Schmeckt im Garten, am Pool und überall.

Avocado-Toast

Eine dicke Scheibe Sauerteig-Brot, sanft angetoastet, darauf eine zermatschte, perfekt gereifte Avocado, ein bisschen Meersalz und Pfeffer: Mehr braucht es nicht für den Snack des Sommers. Von der US-Westküste wanderte der Trend nach New York –  und kam in diesem Frühjahr in Europa an. Liebe Cafés in Südbaden: Wir warten darauf. Beeilt euch!



Matt-bunte Lippen

Leuchtendes Orange, blasses Violett oder grelles Pink – auffällig muss der Lippenstift in diesem Sommer sein. Der knallige Kussmund ist dabei nicht glänzend, sondern matt – Sängerin Rihanna machte es auf dem roten Teppich vor. Spezielle Lippenstifte im Trend-Look gibt’s mittlerweile in jeder Preisklasse. Mit ein bisschen Farbe knutscht es sich im Sommer gleich besser.

Zeichnen Lernen

Egal ob Mandalas, Blumenmuster und Modeillustrationen: Im vergangenen Winter kamen Malbücher zum Ausmalen für Erwachsene in Mode.  Jetzt im Sommer ist es Zeit für den nächsten Schritt: richtiges Zeichnen, ohne Vorlage. Fürs langsame Eingrooven empfiehlt sich zum Beispiel das „Zentangle“-Konzept, bei dem man erstmal Muster malt oder ein Buch wie „Just draw it“ von Sam Piyasena. Ran ans Skizzenbuch!



Stylische Schüsseln

Schon seit der Jungsteinzeit essen Menschen ihre Nahrung aus Schüsseln. Jetzt sind sie plötzlich trendy. Im Spezialrestaurant „The Bowl“ in Berlin wird etwa die  „California Bowl“ mit Zitronen-Quinoa, frittierten Süßkartoffeln, Sesam-Tamari-Spinat, Apfel-Karotten-Salat, Avocado, Tomaten-Koriander-Salsa, Teriyaki Hibiskus-Sauce und grünem Gemüse mit Superfood Dressing serviert. Aus der Bowl kann man rund um die Uhr essen: zum Frühstück  püriertes Obst und Gemüse, mit Müsli und frischem Obst dekoriert – eine Smoothie Bowl.

Glitzer zum Kleben

Im vergangenen Sommer klebten sich alle goldene Tattoos auf die Körper. „Flash-Tattoos“ waren das Must-Have auf jedem Festival. Der Sommer 2016 wird noch eine Stufe kitschiger: Jetzt sind funkelnde Strasssteinchen im Gesicht angesagt – zum Beispiel im Augenwinkel. Auf Instagram findet man die sogenannten „Flag Glam Body Jewels“ immer häufiger. Wer den Look permanent will, kann sich im Piercingstudio ein sogenanntes „Microdermal“ machen lassen.



Neopren-Kurven

Das Bikinioberteil verrutscht, die Badehose zwickt zwischen den Pobacken – nur nicht bei Kim Kardashian. Sie trägt einen Neopren-Bikini der amerikanischen Marke „Triangl“. Dank des festen Stoffs – der auch bei Taucheranzügen verwendet wird – sitzt alles wie angegossen. Merkmale: Geometrische Formen in leuchtenden Neonfarben kontrastieren mit schwarzen Einfassungen.

Cornern

Das Phänomen ist zwar nicht ganz neu, seine große Beliebtheit allerdings schon. Die Rede ist vom sogenannten „Cornern“, was sich ins Deutsche am besten mit „an der Ecke rumhängen“ übersetzen lässt. Meist junge Leute treffen sich an Straßenecken oder auf zentralen Plätzen um ein kühles Getränk und die laue Luft eines Sommerabends zu geniesen. So entkommt man einerseits der Enge und Stickigkeit von Bars und Clubs, andererseits spart man bares Geld.

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[Fotos: Benjamin Wissing, Hafencity Studios, Sergeytay @ Fotolia.com, Centaur @ Fotolia.com, Dan Race @ Fotolia.com]