Gelehrtensatire zum Jubiläum

Helena Barop

Der große Philosoph Thales von Milet erforscht den Sternenhimmel. Den Blick konzentriert nach oben gerichtet übersieht er das Naheliegende - und fällt ins Wasser. Die grotesken Auswüchse von Wissenschaft und Forschung zeigt heute eine Wissenschaftsrevue im Theater Freiburg. Schon wieder ein Jubiläumstermin!



Wir kommen aus dem Jubiläumsstress garnicht mehr heraus! Das Theater Freiburg hat zusammmen mit dem Institut für Neuere Deutsche Literatur anlässlich des hohen Feiertages eine Gelehrtensatire inszeniert. Gnadenlos verwursten Studenten und Prosfessoren zusammen mit den Dramaturgen vom Theater Weltliteratur: Büchner, Goethe, Beckett, alle möglichen Texte haben die Studenten ausgewählt, zusammengestellt und ziemlich unkonventionell interpretiert.


Vor allem die Wissenschaftswelt soll auf die Schippe genommen werden. Forschende und Lehrende nehmen sich oft selbst sehr ernst, da kann ein skeptischer Blick von Seiten des Theaters nicht schaden. Die zehn beteiligten Studenten, die mit den Dramaturgen vom Theater zusammen gearbeitet haben, liefern das Uni-Insider-Wissen, während das Theater für den professionellen Rahmen sorgt.

Die Zusammenarbeit des Deutschen Seminars mit dem Theater Freiburg hat sich im vergangenen Semester bewehrt. "Frischfleisch", eine Gruppe von Deutschstudenten, inzeniert jeden Monat eine szenische Lesung zu zeitgenössischer Dramatik im Kleinen Haus des Theaters.

Mehr dazu:

Was: Wissenschaftsrevue "Habe nun, Ach!"
Wann: Freitag, 6. Juli 2007, 20.00 Uhr und Sonntag, 8. Juli 2007, 15.00 Uhr
Wo: Theater Freiburg, Kleines Haus, Bertoldstraße 46