Gefälschter Brief der Stadt verunsichert Anwohner in Herdern

Carolin Buchheim

Ein vermeintlicher Brief des Amt für Wohnraumversorgung hat am Wochenende Anwohner in Herdern verunsichert. Sie wurden aufgefordert zu prüfen, ob sie Flüchtlinge unterbringen könnten.

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Zum Vergrößern: Bild klicken „Die Stadt Freiburg hat ermittelt, dass in ihrem Haushalt mehr Räume zur Verfügung stehen, als Personen in ihrer Immobilie wohnen“, heißt es in dem Brief mit Briefkopf der Stadt Freiburg, der unter anderem im Bereich Sonnhalde im Stadtteil Herdern verteilt wurde. Die Stadt Freiburg habe beschlossen „zusätzlich zum regulären Kontingent 1000 traumatisierte Frauen aus Syrien“ aufzunehmen, für die kein Wohnraum vorhanden sei.


„Wir appellieren an Ihre Nächstenliebe und bitten Sie zu prüfen, ob Sie ab Februar 2015 mindestens einem der Flüchtlinge befristet Unterkunft zur Verfügung stellen können“, heißt es weiter. Empfänger sollten dem Amt für Wohnraumversorgung bis zum 31. Januar 2015 mitteilen, ob sie einen Flüchtling bei sich aufnehmen könnten.

Der Brief stammt jedoch nicht von der Stadt Freiburg. Rathaussprecherin Edith Lamersdorf: „Das ist ein Fake.“ Wer die gefälschten Briefe verteilt hat, ist noch nicht geklärt. 

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