Game Day an der HKDM: Workshop-Tag rund um Computerspiele

Christina Fortwängler

Wie entwickelt man Videospiele? Was muss man mitbringen, um Game Designer zu werden? Und was ist eigentlich Augmented Reality? Antworten auf diese Fragen gibt es am kommenden Samstag in der Hochschule für Kunst, Design und populäre Musik Freiburg. Dort geht beim "Game Day" einen Tag lang alles um Games und interaktives Spielen.



Einen Tag lang nur Computerspiele spielen, selbst Animationen entwickeln oder sich Vorträge rund um das Thema Games anhören. Das bietet die Hochschule für Kunst, Design und Populäre Musik Freiburg (HKDM) am Samstag, den 18. Januar 2014.

Der "Game Day" wird von Studierenden des Fachbereichs Integrierte Gestaltung und Design organisiert. Das Ziel: mit einem breiten Programm aus Ausstellung, Workshops und Vorträgen Einblicke in die Studienarbeit.

Auf der ganztägigen digitalen Ausstellung gibt es für Besucherinnen und Besucher interaktive Computerspiele oder verschiedene selbstentwickelte Apps zu entdecken. Zum Beispiel die von Studierenden der HKDM erfundene Synergy-App, eine Plattform für Menschen, die gerne aufschieben und in der Vernetzung mit anderen App-Nutzern ihre Ziele besser erreichen sollen.

"Wir möchten darauf aufmerksam machen, dass es bei Computerspielen nicht nur um Ego-Shooter geht", sagt Jessica Bühler, zuständig für Kommunikation und Marketing an der Hochschule. Auch Spiele im Bereich Lernen und Wissen oder der Bereich Gamification, die Anwendung von Techniken aus Computerspielen auf andere Bereiche, seien Teil des Spektrums. Die Veranstaltung ist angelehnt an das bereits zweimal stattgefundene "Game Design Boot Camp" an der HKDM, eine Veranstaltung, bei der Besucher selbst Computerspiele entwickeln konnten - was bei Jugendlichen auf großes Interesse gestoßen sei, sagt Jessica Bühler. "Das ist gerade hier in Freiburg ein großes Thema.“



Fünf Vorträge von Studierenden setzen sich mit Videogames, ihrer Technik und Wirkung auseinander – oder auch mit der Frage, wie man überhaupt Game Designer wird. Unter Titeln wie „Besser als die Wirklichkeit“ oder „Psychologie des Spielens“ diskutieren sie das Wechselspiel von Videospielen und realer Welt, was den Spieler am Spielen fasziniert und ihn manchmal sogar süchtig werden lässt.

Wie funktioniert Character Design? Was heißt es, ein Spielkonzept zu erstellen? Wie kann man mit dem Programm "Gamesalad" kleine Apps fürs Smartphone entwickeln? Darin können sich Interessierte in zahlreichen Workshops versuchen, die von Studenten betreut werden. „Die Besucher dürfen hier selbst aktiv werden und sich mit Game Development auseinandersetzen“, sagt Jessica Bühler. Auch technische Basic-Workshops in 3D-Boxmodelling oder Augmented Reality, dem Erzeugen von Animationen zur Erweiterung der Realitätswahrnehmung, werden angeboten.

 



Neben dem Game Day findet am Samstag noch ein weiteres Projekt in der Hkdm statt: Box³ wird von Studierenden im vierten Semester Eventdesign des Fachbereichs Integrierte Gestaltung organisiert und soll künstlerische Arbeiten der drei Studiengänge präsentieren.

Die Veranstaltung ist ein Semesterabschlussprojekt und soll vor allem Schülerinnen und Schülern Information und Arbeitsbeispiele zu den drei Studiengängen bieten. Kreativ wird es im Workshop "Wellpappenmöbel" - hier können Besucher selbst ein Möbelstück aus Pappe fertigen und mit nach Hause nehmen.

Mehr dazu:

Was: "Game Day" und "Box³", organisiert von Studierenden der HKDM Freiburg
Wann: Samstag, 18. Januar 2014, 10 bis 16 Uhr
Wo: Hochschule für Kunst, Design und Populäre Musik (HKDM), Haslacher Straße 15
Eintritt: Kostenlos, Workshop: 5 Euro
Facebook-Event: Game Day an der HKDM