Die heutige Fotostrecke zu unserer Serie "Zufällig Freiburg" kommt von Orest Shvadchak. Auf fudder gab's von ihm schon das märchenhafte Bild von der Gerberau und das Silvesterfeuerwerk über Freiburg vom Schlossberg. Außerdem enthält die Reihe Fotos mit sogenanntem Lightpainting, mit dem auch das Anglerbild entstanden ist.

Orest Shvadchak ist 25 Jahre und arbeitet erst seit kurzem in Freiburg: als Chemielaborant. Ursprünglich kommt er aus Lemberg (Ukraine), zuvor hat er neun Jahre in Hamburg gearbeitet. Orest bezeichnet sich als "Hobby-Naturfotograf mit Schwerpunkt Makro".

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Ganz nett - da steckt Potential drin. Das Anglerbild gefällt mir gut!
Vielleicht etwas weniger Fisheye Objektiv einsetzen. Oder zumindest die Senkrechten entzerren. Als Betrachter fühle ich mich wie erschlagen und es wirkt schnell eintönig-langweilig.
Ja, oft Fisheye und oft irgendwas mit Licht gezeichnet (wie macht er das?) und so, aber es gefällt mir alles sehr gut!
weitwinkel - das ist der weitwinkel - villeich mal n bischen kleineren - da bekommt man kopfschmerzen -
auf einem bild mag das als efekt mal ganz lustig sein - auf allen bekommt man den eindruck das dasjenige nicht photografieren kann...
und diese mänschen haben für mich den charm von so wetter mäcnhen die die farbe wechseln aus den 70ern... find ich zu kitschig.
Das macht man, indem man längere Zeit mit der Kamera belichtet und währenddessen mit einer Taschenlampe o.ä. vor der Kamera in die Luft "zeichnet".
Ansonsten ganz schicke Bilder, ab ja- zu viel Fishey!
Eine schöne Galerie. Gerade die Bilder mt den Light-Painting-Motiven gefallen mir besonders gut.
Ich frag mich wie er das bei den Bildern geschafft hat die ohnehin schon eine gute Umgebungsbeleuchtung haben, grade da müsste man eigentlich die Umrisse der Person erkennen die die Motive "zeichnet" (Hab mich nämlich selbst schon dran versucht)
(Häkchen raus nicht vergessen)
@Mikey: wenn du ein Foto nur solange belichtest, wie du das Light-Painting machst, hast du recht: dann sieht man schemenhafte Umrisse. Wenn du aber, sagen wir, 30 Sekunden oder länger belichtest und zum Zeichnen nur für 5 Sekunden im Bild bist, fällt das später im Foto nicht mehr auf.
Das leuchtet soweit ein. Aber auf der anderen Seite sind solche Aufnahmen wie die vorm Münster nicht zu lange belichtet worden, ich schätze mal max 8 Sek, sonst wäre ja alles an Hintergrundbeleuchtung extrem grell.
Wie hat der Fotograf das vermieden?
(Häkchen raus nicht vergessen)
Ich glaub' ja mal eher, daß die Lichtfiguren später eingefügt wurden - wie soll man denn das sonst so präzise hinbekommen ?
Ganz nett. Lightpainting ist ja ein Foto-Genre für sich und erfodert gute Planung und durchdachte Umsetzung. Bin jetzt kein großer Fan davon, aber die Bilder sind ordentlich.. :)
@Biber: Wenn du glaubst, die "Kritzelei" sei präzise, sei dir die Webseite des "Lightmark-Pärchens" ans Herz gelegt :) Und die fotografieren darüber hinaus noch rein analog, also nichts mit "anschauen, verzeichnet, noch mal machen. http://www.lightmark.de/
@Mikey: siehe DerHalbe. Vor allem mit Graufiltern kann man eine ganze Menge an Spielraum gewinnen. Die Helligkeit der Spitzlichter bzw. des Lichts allgemein ist kein Indikator für die Belichtungszeit. Die kannst du nur an nicht-statischen Objekten wie Bäumen, die sich im Wind bewegen, oder am besten an Autolichter, fließendem Wasser oder Wolken/Sternen am Himmel ablesen.
ist jetzt auch nicht die Fotografierichtung auf die ich abfahre, aber ich finde es interessant gemacht und durchaus kreativ. Würde selbst andere Motive wählen, aber das ist Geschmackssache. Wie so ein lightpainting entsteht ist mir auch noch nicht so ganz klar. Wenn ich so eine Figur mit ne Taschenlampe "zeichnen" täte, würde das in einem Chaos enden... ;-) Kann es sein, dass der Fotograf auch Schablonen benutzt, anders kann ich mir, die für mich wirklich akuraten Linien nicht vorstellen.
@Biber und Ellis
Danke für die Infos, dass kann ich bei Gelegenheit mal ausprobieren. Wie gesagt, ich hab mich an Light-Painting schon probiert und es macht so schon unheimlich viel Spass und hin und wieder kommen auch schon ganz ordentliche Bilder bei raus.
Dass die Lichtmotive nachträglich eingefügt wurden glaube ich auch nicht, da man, wenn man weiß worauf man achten muss, an einigen Details erkennen kann das mit einer Lichtquelle gearbeitet wurde.
(Häckchen raus nicht vergessen)
@ Ellis
Ich fotografiere auch noch analog (siehe fudder-Themengruppe), nur nutze ich statt Grau- zwei gekreuzte Polfilter.
Ich stelle mir das sehr schwer vor, die Lichtfiguren exakt zum Motiv passend hinzubekommen, zumal man das ja nicht mal als Abbild zur Kontrolle auf dem Film sieht
@Biber
Es ist generell schwer die Lichtmotive in die leere Luft zu zeichnen, ich hab mich daher immer mit einfachen Motiven begnügt. Schon wenn du einen Namen mit 4-5 Buchstaben zeichnest ist das krass die richtigen Übergangspunkte wieder zu treffen.
Ich schätze mal, dass zu solchen Motiven wie in dieser Galerie sehr viel Übung und Erfahrung notwendig ist.
Und da ich das ganze immer digital gemacht habe (aber alleine) läuft es, zumindest was die Kontrolle während des Ablichtens betrifft, auf das gleiche wie bei der Analogfotografie hinaus.
(Häckchen raus nicht vergessen)