Fußball-EM: Public Viewing am Karlsbau wird nicht erweitert, mehr Platz am Waldsee

Frank Zimmermann

Die Stadtverwaltung hat die zwei großen öffentlichen Public-Viewing-Angebote zur EM genehmigt. Am Waldsee gibt es sogar mehr Plätze als ursprünglich geplant, am Karlsbau dagegen nicht.

Nun steht es fest: Neben den unzähligen Public-Viewing-Angeboten in Kneipen und Biergärten gibt es drei Standorte, an denen die Fußball-EM über den normalen Gaststättenbetrieb hinaus auf Großbildleinwand zu sehen sein wird. Dies hat die Stadtverwaltung genehmigt. Es geht um das Restaurant Enchilada am Karlsbau mit insgesamt 1700 Plätzen drinnen und draußen, das Gasthaus Waldsee mit maximal 1200 Plätzen drinnen und draußen sowie der Mensagarten an der Rempartstraße (maximal 2500 Plätze drinnen und draußen). Letzterer steht allerdings nur Studierenden offen; das Studentenwerk weist darauf hin, dass am Eingang kontrolliert wird.


Wegen der Absage des Public Viewing im Eschholzpark haben Enchilada und Waldsee nachträglich bei der Stadtverwaltung zusätzliche Flächen beantragt: So darf das Waldsee in der Waldseestraße 84 nicht nur seine Räume drinnen (300 Plätze) und die Terrasse (600) für die Fußballübertragungen nutzen, sondern für die Begegnungen der deutschen Mannschaft und für alle Partien ab dem Viertelfinale auch den Parkplatz vor dem Gasthaus. Dies bedeutet Platz für weitere 300 Fans.

Das Enchilada hätte seine Fläche kurzfristig gerne noch um einen Teil des Busparkplatzes am Karlsbau erweitert und somit 2500 bis 3000 Fans Platz geboten. Dieser Idee hat die Stadtverwaltung nach einer Besichtigung am Dienstag allerdings verworfen. Der Busparkplatz am Rande der Innenstadt werde auf jeden Fall benötigt, erklärte Rathaussprecherin Edith Lamersdorf.

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  [Symbolbild: dapd]