Tanz

"Fury" am Theater Freiburg ist eine rasante Choreographie zu Live-Elektromusik

Gina Kutkat

Mehr Kultur in 2019? Wer seinen Vorsatz gleich umsetzen möchte, kann am Samstag damit anfangen. Dann feiert das Tanzstück "Fury" im Theater Freiburg Premiere – eine Collage aus Tanz, elektronischer Musik und Installation.

Einatmen. Ausatmen. Durchatmen. Zugegeben, das machen wir alle viel zu selten und viel zu wenig. Die Welt dreht sich zwar nicht schneller, aber wir bewegen uns in ihr rasanter. Ein Grund dafür ist die heranschreitende Digitalisierung und der Druck von außen, immer alles schneller machen zu müssen. Atemlos durch den Alltag.


Diesem Dilemma, der Raserei (auf Englisch "fury"), widmet sich die französische Choreografin Sarah Baltzinger in ihrem Stück "Fury", das am kommenden Samstag im Theater Freiburg Premiere feiert. Sechs Tänzerinnen und Tänzer werden von den elektronischen Rhythmen des Livemusikers Guillaume Jullien angetrieben – sie hetzen, wirbeln und taumeln über die Bühne. Ihre Körperarbeit ist intensiv und mitreißend, sie nehmen die Zuschauer mit auf eine Hetzjagd.

Das Zusammenspiel von Musik, Tanz und Installation entfaltet in diesem Stück einen ganz eigenen Drive. "Fury" ist modern und stylisch, ohne die Botschaft aus den Augen zu verlieren: Am Ende geht es darum, sich selbst zu finden.


  • Was: FURY
  • Wann: Samstag, 12. Januar, 19.30 Uhr, Künstlerinnengespräch mit Sarah Baltzinger im Anschluss an die Vorstellung im Winterer-Foyer
  • Wo: Theater Freiburg, Großes Haus
  • Eintritt: 25 Euro, Schüler und Studierende 8 Euro

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