Fundsachen-Auktion im Internet

Marc Schätzle

Die erste Fundsachen-Online-Auktion der Gemeinde Hausen im Wiesental startet heute Abend um 18 Uhr im Internet. Räder, Handys und andere Fundsachen suchen einen neuen Besitzer.



Fundsachen, die nach einer Aufbewahrungsfrist von sechs Monaten bei einer Behörde vom Eigentümer oder Finder nicht abgeholt wurden, werden bei www.sonderauktionen.net versteigert. Hier gelangt man per Klick in einer Deutschlandkarte direkt zur jeweiligen Vorschau oder zur aktuell laufenden Fundsachenauktion einer Behörde.


Das Auktionsprinzip ist das so genannte Count-Down-Prinzip. Wie bei Tulpenauktionen in Holland fallen die Artikelpreise im Angebotszeitraum von zehn Tagen in regelmäßigen Abständen von einem hohen Startpreis zu einem niedrigen Endpreis. Man kann jederzeit zuschlagen und den Artikel kaufen, solange warten bis einem der aktuelle Preis gefällt oder einen Wunschpreis als Gebot abgeben und erhält automatisch den Zuschlag, wenn der fallende Preis das Gebot erreicht.

Je länger man wartet, desto billiger wird es, aber man muss aufpassen, dass einem kein Anderer den Wunschartikel wegen ein paar Cent kurz vorher wegschnappt.

Zuvor muss man sich allerdings bei www.sonderauktionen.net registrieren. Die Mitgliedschaft ist kostenlos. Sperrige Gegenstände sind gegen Barzahlung im Fundbüro der jeweiligen Kommune abzuholen. Momentan gibt es Angebote aus Hausen im Wiesenthal (bei Lörrach) und von der Stadt Lörrach selbst. Für ein Fahrrad, das eventuell für ein paar Euro zu haben ist lohnt sich der Weg also.
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