fudders Papst-Ticker: Papst-Vorfreude per Fernseher

Carolin Buchheim

Noch 156 Tage bis der Papst kommt! Da wird es Zeit, sich vorzubereiten. Zum Glück gibt es am höchsten christlichen Fest ein wenig Gelegenheit dazu, das bequem aus dem Fernsehsessel heraus zu tun. Zum Beispiel bei der Live-Übertragung von Urbi et Orbi, dem Grußwort des Papstes an die Stadt und den Erdkreis am Ostersonntag. Wann es Papst Benedikt XVI. an den Ostertagen im Fernsehen zu sehen gibt:



Ostern dürfte für den Papst ein wahrscheinlich sehr anstrengendes und auf jeden Fall komplett durchgeplantes Fest sein. Auf dem Programm steht zunächst am Gründonnerstagabend eine Abendmahlmesse, bei der der Papst zwölf Priestern in Gedenken an die Fußwaschung der Jünger durch Jesus die Füße wäscht. Am Karfreitag folgt der Kreuzweg am Kolosseum, bevor am Ostersamstag die Osterwache im Petersdom ansteht. Am Sonntag gibt es dann die feierliche Ostermesse auf dem Petersplatz mit dem Segen Urbi et orbi.


Und wo gibt's das im Fernsehen zu sehen? Am Karfreitag zeigt der italienische Fernsehsender Rai Uno die religiöse Sendung "A sua immagine", in der der Papst drei Zuschauerfragen beantwortet. Das geschieht allerdings nicht live, die Fragen konnte via Internet eingereicht werden, die Sendung wurde bereits aufgezeichnet. Eine Frage hat übrigens ein siebenjährigen japanisch-italienischen Mädchen gestellt: "Was sagt Jesus zum Leid?" Was der Papst vor dem Hintergrund des schrecklichen Erdbebens in Japan da wohl antworten wird? Die Sendung wird leider nicht im deutschen Fernsehen übertragen, einen Livestream aller Sender der RAI-Gruppe gibt's allerdings im Netz: RAI Live-Stream.

Immerhin kann man den Papst dank des Bayerischen Rundfunks am Karfreitag auf dem Kreuzweg begleiten. Der BR überträgt live von 21:10 bis 22:50 Uhr.  Die Ostermesse vom Petersplatz und den Segen Urbi et Orbi gibt es bei der ARD und diversen dritten Programmen am Ostersonntag von 10:10 bis 12:30 Uhr zu gucken.

Welchen Ostergruß wird der Papst von der Benediktionsloggia der Peterskirche wohl in seiner Muttersprache verkünden? Wir sind gespannt.

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[Bild: dpa]