fudders Jahresrückblick 2011: Die 5 merkwürdigsten Eigentumsdelikte

Manuel Lorenz

Verbrechen ist nicht lustig, oft aber extrem seltsam. Auch 2011 gab es wieder eine Reihe "merkwürdiger Eigentumsdelikte" - von denen wir euch die fünf merkwürdigsten herausgesucht haben. Oder kamen euch andere Vergehen noch viel schräger vor?



Kondomautomat in Herbolzheim geklaut



Was war da denn los? Vielleicht wollte jemand seinen Vorsätzen fürs neue Jahr materiellen Nachdruck verleihen, indem er jenen Gummispender aus einer Herbolzheimer Gaststätte entwendete. Dabei kosten die Dinger doch wahrlich kein Vermögen - egal, wie fleißig man von ihnen Gebrauch macht ...

 

Wertvolle Waffen aus der Schwarzwaldcity gestohlen


Ob der Dieb wusste, dass die Schießeisen nicht mehr funzten? Man stelle sich ein Duell im wilden Freiburger Westen vor: High Noon im Weingarten. Rücken an Rücken stehen zwei ungemütliche Typen auf der Bugginger Straße. Auf das Kommando eines Dritten macht jeder von ihnen zehn Schritte, dreht sich um und - dumm gelaufen ...

 

Drei Messkelche und eine Schale aus Obermünstertäler Kapelle entwendet



Wer ganz besonders christlich sein will, wird meistens ganz besonders unchristlich. So auch jener Katholik, der kurz vor dem Papstbesuch in Freiburg drei Messkelche und eine Schale aus einer Kapelle im Obermünstertal klaute. Wollte er damit seine eigene, kleine Liturgie feiern und vergaß darüber das siebte Gebot? Oder handelte es sich um einen profanen Diebstahl zwecks banalen Umsetzens jener sakralen Geräte? Das wissen wohl nur der Täter und Gott.

 

Original verpacktes Garagentor in Titisee geklaut



Garagentore kann man nie genug haben. Und so verwundert es wohl kaum, dass im Oktober in Titisee ein orginial verpacktes Garagentor gestohlen wurde. Trotzdem. Irgendwie. Merkwürdig.

 

Playmobil-Figuren vom Dach des Colombischlössles gestohlen



Wahrscheinlich DAS Delikt des Jahres. Ende November verschwanden zwei lebensgroße Playmobil-Figuren vom Dach des Colombischlössles. Bis heute weiß keiner, wo sie abgeblieben sind. Ob sie selbst die Flucht ergriffen, gelangweilt vom immerselben Ausblick über die Breisgaumetropole. Oder ob sie entführt wurden. (Allerdings sind bis heute keine Lösegeldforderungen verlautbart worden.) Vielleicht handelt es sich ja auch um einen PR-Gag des Museums für Ur- und Frühgeschichte. Ein Hilferuf in Richtung: Liebe Freiburger, bitte besucht uns mal wieder. Wir haben so einiges zu bieten!

 

fudder-Debatte:

Welches Eigentumsdelikt fandest du dieses Jahr am merkwürdigsten?

Du bist gefragt!


Mehr dazu:

[Bilder 1-5: Symbolbilder]