fudders Fasnet-Guru: Monsterkonzert bei der Basler Fasnacht

Fasnet-Guru

Unser Fasnet-Guru hatte doch noch nicht genug von der Fasnet. Am Dienstag hat er sich in Basel beim Monsterkonzert einen ordentlichen Nachschlag geholt. Von Konfetti, 12 Franken-Caipis und Anmachen auf Schwiizerdütsch:

 

Die (Narren) am Eingang/Ausgang

Die Schweizer Zollbeamten machen es sich in ihrem Räumchen gemütlich und kontrollieren heute nicht. Erst bei der Ausreise werde ich von einer deutschen Zollbeamtin kontrolliert. Es kommt zu folgendem Dialog:

Zollbeamtin:
Wo kommen sie her?
Ich: Von der Fasnacht.
Zollbeamtin: Haben sie Alkohol oder Drogen konsumiert?
Ich: Nein!
Zollbeamtin: (erstaunt 'dreinblickend) Was? Kein Alkohol?
Ich: Stell dir vor man kann auch mal ohne Alkohol Spaß haben.

Nein, das hab ich natürlich nicht gesagt. Aber gedacht.

Party-Location & Fasnets-Deko

Die Stadt, die sich an den Rhein schmiegt, hat sich für Fasnacht besonders heraus geputzt. Jedes Schaufenster ist liebevoll dekoriert. Gegen später sind dann auch die Straßen mehr oder weniger liebevoll mit einem dicken Teppich aus Konfetti dekoriert.



Wer war da?

Jede Menge Waggis. Die Jungs mit dem zottligen Haar und den riesigen Nasen in den Gesichtern, treiben ihren Spaß mit den Gästen und dekorieren nebenbei noch die Straße. Stichwort: Konfetti.



Partyatmosphäre und Klangwaren-TÜV

Eigentlich wäre das auch was für jeden Rock am Ring Fan. Drei Bühnen vor denen sich die Menschenmassen nur so tummeln, und von oben herab schallt Linkin Park, die Toten Hosen, die Ärzte, Greenday und Offspring.

fudders Fasnet-Guru beim Monsterkonzert in Basel 2013: Basket Case
Quelle: YouTube
Gut, es singt zwar niemand aber die Blechbläser werden von einem ordentlichen Haufen Schlaginstrumente unterstützt. Gibt dem ganzen so eine Art House-Beat. Macht es auf jeden Fall unvergleichlich. Die Basler Guggenmusiken haben es einfach drauf. Punkt!



An der Bar

Kann man nur mit weinenden Augen vorbei gehen. Wie soll sich ein armer Student Schweizer Preise leisten? Ein Caipi kostet 12 Franken - umgerechnet 9 Euro und 72 Cent.

Auf dem Klo um halb eins

Nicht auf dem Klo aber dafür auf einer der Morgenstreich-Laternen findet sich der ultimative Plan zur Verhinderung des auch an Fasnacht bekannten Phänomens: Riesenschlangevordemfrauenklo. Wer hat's erfunden?



Aufregerle

Ich muss morgen die Bude saugen. Zum Glück kann sich bei uns keiner mehr Konfetti leisten.

Aufheiterle

Hat euch schon mal eine nette Schweizerin nach Feuer gefragt? Häsch dü ä Fierzig? Ich liebe Schwiizerdütsch!



Fazit

Das Monsterkonzert in Basel ist jedes Jahr eine schöne Möglichkeit, die Fasnet gelungen zu beenden. Wer sich von den Guggen-Beats anstecken lässt, kommt hier nochmal voll auf seine Kosten. Klar - es sind keine Symphonieorchester, die da auf der Bühne stehen, aber verdammt gute Musik machen sie dennoch. Die paar schrägen Töne machen es doch gerade aus!

Die Fasnetsaison ist nun endgültig zu Ende. Ich halte jetzt meinen Frühling-Sommer-Herbst-Schlaf, und wache dann pünktlich zum 11.11.2013 wieder auf. Wir sehen uns!